Konzert von „Bass und Bässer“ bei Elkemann
Ein Dankeschön mit roten Rosen

Graes -

Etwas Lampenfieber war den Sängern von „Bass und Bässer“ kurz vor dem Konzert anzumerken. Doch dann passte alles, als sie im Landgasthaus Elkemann vors Publikum traten.

Montag, 16.04.2018, 18:04 Uhr

Die Sänger von „Bass und Bässer“ boten den Zuschauern im Landhaus Elkemann ein vielseitiges Programm. Unterstützung bekamen sie vom Quartett Ellements.
Die Sänger von „Bass und Bässer“ boten den Zuschauern im Landhaus Elkemann ein vielseitiges Programm. Unterstützung bekamen sie vom Quartett Ellements. Foto: Stefan Hubbeling

Etwas Lampenfieber war den Sängern von „Bass und Bässer“ kurz vor dem Konzert anzumerken. Vor dem Saal des Landhauses Elkemann gingen sie noch einmal alle wichtigen Details durch und witzelten noch ein wenig herum. „Wir haben in den letzten sechs Wochen zweimal in der Woche geprobt. Da sitzt jetzt alles“, erklärte Sänger Norbert Lammers jedoch souverän die Stimmung vor dem Auftritt. Und so kam es dann auch.

Unter der Leitung des Alstätter Musikdozenten Karl-Heinz Höper begannen die Sänger ihr Konzert mit dem Gospelsong „Oh happy day“. Das Lied von Edwin Hawkins hatte in Wolfgang Wielens seinen einzigartigen Solisten. „Das war schon richtig gut. Wenn das so weitergeht, dann können wir uns auf einen tollen Musikabend freuen“, sagte Agnes Tenhagen aus Alstätte.

Die 25 Sänger hatten ein breites Spektrum an Liedern einstudiert – mal aus der Volksmusik, mal aus der Popmusik, mal aus der Klassik. „Das Programm ist so vielseitig. Hier kommt jeder Gast auf seine Kosten. Sogar die Toten Hosen haben bei diesem Konzert ihren Platz“, meinte Marlies Weitkamp.

Unterstützung bekamen die Alstätter vom Quartett Ellements. Mit modernen Popsongs, teils in A-Capella-Version aber auch mit Pianobegleitung, begeisterten die Interpretinnen die Zuhörer.

Weitere Höhepunkte waren die Auftritte der Gesangssolisten. Dirk Tenkleve und Ruud Sweelssen, der mit einem niederländischen Chanson auftrat, bewiesen ihre Sangeskunst und brachten den Saal zum Kochen.

Zum Siedepunkt brachten die zwei jüngsten Sänger des Chors, Gerrit Lammers und Justus Ibing, das Publikum. Sie ließen Andreas Gabalier im Landhaus Elkemann auftreten. Mit den zwei Songs „Hulapalu“ und „Amoi seg`ma uns wieder“ rissen sie die Gäste von den Sitzen.

Instrumental wurden „Bass und Bässer“ optimal von Karl-Heinz Höper am Piano und Josef Rickers am Saxofon begleitet. Zusätzlich gesellte sich bei einer der letzten Darbietungen Marc Wegner mit der Gitarre hinzu. So wurde auch das Repertoire der musikalischen Begleitung bestens ausgeschöpft.

Nachdem der Chor Max Giesingers Popsong „80 Millionen“ perfekt interpretierte, wurden die ersten Zeilen des niederländischen Liedes „Was wollen wir trinken“ angestimmt. Der Song der niederländischen Gruppe Bots versetzte die Gäste in Hochstimmung. Mit dem Volksmusikklassiker „Sag Dankeschön mit roten Rosen“ endete der großartige musikalischer Abend in Graes.

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