Neuer Schriftzug
Annette-von-Droste-Hülshoff-Haus: Ein neuer Fix-Punkt fürs Dorf

Alstätte -

Der neue Schriftzug hängt. Nicht mehr Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, sondern Annette-von-Droste-Hülshoff-Haus steht nunmehr dick an dem Gebäude an der Münsterstraße. Und mittlerweile herrscht ordentlich Leben in den Räumen der ehemaligen Hauptschule.

Donnerstag, 17.05.2018, 17:05 Uhr

Die neuen Nutzer des Annette-von-Droste-Hülshoff-Hauses, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitglieder der Kirchengemeinde kamen am Donnerstag vor dem neuen Schriftzug an dem Gebäude an der Münsterstraße zusammen.
Die neuen Nutzer des Annette-von-Droste-Hülshoff-Hauses, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Mitglieder der Kirchengemeinde kamen am Donnerstag vor dem neuen Schriftzug an dem Gebäude an der Münsterstraße zusammen. Foto: Mareike Meiring

Rundum zufrieden zeigten sich daher die Nutzer und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Kirchengemeinde beim Pressetermin am Donnerstagmorgen.

„Das Haus ist ein Fix-Punkt für Alstätte“, meinte Pfarrer Matthias Wiemeler, der sich glücklich darüber zeigte, dass das Pfarrheim der Kirchengemeinde dort so gut angenommen werde. „Fürs Pfarrheim geht es eigentlich nicht besser, wir sind mitten im Dorf“, meinte er. Das solle auch in den nächsten Jahren so bleiben, ließ die Kirchengemeinde durchblicken. Denn nicht nur die Parkplatzsituation ist an dem Ort besser, sondern auch die Barrierefreiheit mit einem behindertengerechten Eingang sowie einem Aufzug in den ersten Stock.

Und dann lobte Wiemeler auch gleich die Mischung in dem Haus. Dort gibt es mittlerweile nicht nur eine Hausarztpraxis. Das Jugendwerk hat sich seine Räume für den Kinder- und Jugendtreff in dem Haus eingerichtet, der Musikverein Kreuz und Quer probt dort regelmäßig und der VFB Alstätte betreibt seit April 2017 einen Übungsraum der Taekwondo-Abteilung auf über 100 Quadratmetern. Auch einige Chöre nutzen die Räume für ihre wöchentlichen Proben. Hinzu kommt eine podologische Praxis im Obergeschoss.

Bürgermeisterin Karola Voß lobte die Eigeninitiative und das Herzblut, mit dem die Alstätter auf der Suche nach einer neuen Nutzung für das Gebäude gegangen waren. „An dieser zentralen Stelle in Alstätte ist ein lebendiges Haus entstanden“, so Voß.

Beda Lassernig, Schulleiterin der angrenzenden Katharinenschule, gab zwar offen zu, dass auch die Grundschule ein Auge auf die Räume in dem Haus für den Offenen Ganztag geworfen hatte. Doch sie betonte: „Es ist gut, dass das Haus nun so belebt ist.“ Und für zusätzlichen Platz für die OGS stehe die Schule weiter im engen Gespräch mit der Stadtverwaltung.

► Die ehemalige Schul­aula als neuer Mehrzweckraum steht generell allen Alstätter Vereinen als Veranstaltungsraum offen. Nach Anmeldungen können hier auch Konzerte oder Ausstellungen stattfinden.

Während das Untergeschoss bereits gut gefüllt ist, sind im Obergeschoss noch einige Räume frei. Diese können sowohl von Vereinen wie auch als Büroräume genutzt werden.

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