Stadtrat soll Brandschutzbedarfsplan beschließen
Zusätzliches Personal für Feuerwehr

Ahaus -

Die Feuerwehr Ahaus soll personell aufgestockt werden. Das soll auf Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadtrat am Mittwoch (10. Oktober) in seiner Sitzung um 19 Uhr beschließen. Laut Verwaltungsvorlage sind bei der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes zusätzlich 19 Planstellen für den feuerwehrtechnischen Dienst vorgesehen.

Freitag, 05.10.2018, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.10.2018, 18:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 05.10.2018, 18:30 Uhr
Die Feuerwehr in Ahaus soll mehr Personal erhalten.
Die Feuerwehr in Ahaus soll mehr Personal erhalten. Foto: Kip-Pic

Um eine wirkungsvolle Menschenrettung bei einem Wohnungsbrand durchführen zu können, müssen mindestens neun Feuerwehrleute acht Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintreffen, zusätzliche sieben nach weiteren fünf Minuten.

Der Mindest-Personalansatz von 16 Feuerwehrleuten sei zwingend erforderlich, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Von diesen 16 Feuerwehrleuten werden zehn durch ehrenamtliche Kameraden und sechs durch hauptamtliche Kräfte sichergestellt.

„Diese schnelle Leistung wird in 90 Prozent der relevanten Ereignisse erwartet. Derzeit liegt das Ergebnis bei rund 71 Prozent bezogen auf das gesamte Stadtgebiet, in den Ortsteilen liegt der Wert bei etwa 78 Prozent“, so die Verwaltung.

Aufgrund der Größe der Stadt besteht die gesetzliche Verpflichtung, zur Unterstützung der Ehrenamtlichen, hauptamtliches Personal vorzuhalten. Als grundsätzliche Mindeststärke sind sechs Hauptamtliche vorgeschrieben.

Die bisherige Praxis ermöglichte es, dass die hauptamtlichen Einsatzkräfte sowohl für die Besetzung der beiden Rettungswagen (vier Kräfte) als auch der Feuerwehrfahrzeuge eingesetzt werden konnten.

Der Gesetzgeber hat dieses nun geändert. Die beiden Aufgabenbereiche Rettungsdienst und Brandschutz wurden getrennt, sodass jeweils eigene Personalpools notwendig sind. Das bedeutet, dass vier Positionen zusätzlich zu besetzen sind.

Dieses fachlich ausgebildete Personal ist jedoch nicht sofort verfügbar. Das Personal muss zunächst eingestellt und ausgebildet (18 Monate) werden.

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