Neujahrsempfang der Gemeinden
Friedensgruß bald auch in der Alstätter Kirche?

Ottenstein/Alstätte -

Häuslebauer haben jetzt gute Chancen in Ottenstein und Alstätte: Die Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt vergibt insgesamt 15 Erbpachtbaugrundstücke im Alstätter Baugebiet Winter und dem Ottensteiner Baugebiet Bollwerk. Das berichtete der Haushaltsbeauftragte, Bernhard Terhaar, am Sonntag beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde in Ottenstein.

Montag, 14.01.2019, 07:00 Uhr
Für den musikalischen Rahmen des Empfangs sorgte der Kinderchor St. Georg. Brigitte Nacke lud zum Fest der Ehrenamtlichen ein..
Für den musikalischen Rahmen des Empfangs sorgte der Kinderchor St. Georg. Brigitte Nacke lud zum Fest der Ehrenamtlichen ein.. Foto: Ann-Lena Haget

Mit dem Thema Bauen und Modernisieren hatte sich die Kirchengemeinde 2018 intensiv beschäftigt. „Die erste Bauphase der Marienkapelle auf dem Ottensteiner Friedhof ist abgeschlossen“, erklärte Georg Garming vom Kirchenvorstand. Die Gesamtkosten für die Renovierung der Kapelle betragen 110 000 Euro, wovon die Pfarrgemeinde 15 000 Euro trägt.

Die Baumaßnahmen der Aussegnungshalle auf dem Alstätter Friedhof hatten 490 000 Euro verschlungen. „Die Friedhöfe sind eigenständig, also bezahlen die Ottensteiner nicht für den Alstätter Friedhof und umgekehrt“, versicherte Garming. Zudem soll am Alstätter Friedhof ein Sternenkinderfeld realisiert werden. Brigitte Nacke stellte die Pläne vor. Das Feld soll in der Nähe der Kriegsgräber entstehen.

Die Pfarrgemeinde investiert auch in den Nachwuchs: Renoviert wurden die katholischen Kindergärten St. Marien Ottenstein (75 000 Euro) und St. Birgitta Alstätte (45 000 Euro). In der Alstätter Kita wurden neue Spielgeräte angeschafft und das Außengelände umgestaltet.

Markus Musholt berichtete, dass die Webseite der Pfarrgemeinde neu gestaltet werden soll, um künftig auch von mobilen Endgeräten gut erreichbar zu sein. Der Pfarrbrief A&O soll demnächst seltener erscheinen. „Wir wollen den herunterfahren auf zwei bis der Ausgaben pro Jahr. Dann aber mit mehr Inhalt und Informationen“, so Musholt. Brigitte Nacke lud alle Ehrenamtlichen zu einem Fest am 6. Oktober ein.

Neue Gesichter gibt es in der Jugendarbeit der beiden Orte: Hergen Niewerth und Christina Feldkamp stellten sich vor. Gemeinsam mit den Jugendlichen haben sie begonnen, den offenen Treff zu renovieren. „Die Jugendlichen freuen sich schon sehr da endlich anfangen zu können und alles aufzubauen“, sagte Christina Feldkamp, die das Ottensteiner Pfarrheim betreut.

Neue Mitglieder für den Ghanakreis werden gesucht. Franz-Josef Jessing stellte die Aktivitäten der Gruppe im vergangen Jahr vor. Ein Projekt für rund 75 000 Euro hatten die Aktiven Ende 2018 bewilligt bekommen, von dem der Ghanakreis 25 Prozent selbst trägt. Einen Teil der Gesamteinnahmen von 13 000 Euro hatten die Sternsinger dieses Jahr für den Ghanakreis zur Verfügung gestellt. Während des Empfangs sammelten sie weitere rund 270 Euro.

Dann gab es noch eine Überraschung aus dem Publikum: Der Friedensgruß, in Ottenstein schon länger praktiziert, wird auch in Alstätte gewünscht. „Da kann man durchaus drüber nachdenken“, sagte Pfarrer Matthias Wiemeler positiv überrascht. Er habe der Alstätter Gemeinde nichts aufdrücken wollen, nur weil es in Ottenstein üblich sei.

Josef Osterhues, Vorsitzender der Seniorengemeinschaft St. Georg Ottenstein, stellte die Frage nach einer Regelung für Silber- und Goldhochzeiten. Wiemeler erklärte, dass freitags ab 13.30 Uhr, oder samstags um 13.30 Uhr Chancen für Hochzeitspaare bestünden. Auch in einer Gemeinschaftsmesse könnten Paare ihr Ehejubiläum feiern, dies sei Samstagabends oder Sonntagmorgens möglich. „Man muss da ziemlich fix sein. Manche bestellen erst die Wirtschaft und dann die Kirche und das gibt dann ein böses Erwachen“, so der Pfarrer.

Das Friedhofs-Café, das die Gemeinde unter Regie von Pastoralreferent Benedikt Rake vor Allerheiligen organisiert hatte, wurde gut angenommen. Rake stellte in Aussicht, dass Café 2019 wieder anzubieten. Ein weiteres Projekt für 2019 ist der neue Anstrich und eine neue Heizungsanlage für die Ottensteiner Kirche. Dort sind die Verantwortlichen bereits im Gespräch mit dem Bistum.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6318254?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F146%2F
Alarm auf der Schafweide
Der Wolf ist ein schwieriger Nachbar: Alarm auf der Schafweide
Nachrichten-Ticker