Generalversammlung des Spielmannszugs
Immer weniger Musiker nehmen an den Proben teil

Alstätte -

Die Ausbildung neuer Musiker gehört fest zur Tätigkeit des Alstätter Spielmannszuges. Allerdings nimmt die Beteiligung an Proben und Auftritten ab. Und das ist nicht nur bei den jungen Mitgliedern ein Problem.

Dienstag, 19.02.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 16:06 Uhr
Der erste Vorsitzende Karsten Harking (r.) und Tambourmajor Christoph Hassels (2.v.r.) dankten einigen Spielleuten für ihre langjährige Mitgliedschaft: (v.l.) Gerd Schulte-Buskase, Annette Tenkleve, Torsten Hilbring, Thomas Tenkleve, Henning Hassels, Thomas Ostendorf, Viktoria Wielens, Silvia Machill, Sophia Gesenhues, Dominik Rolves und Stephanie Kondring.
Der erste Vorsitzende Karsten Harking (r.) und Tambourmajor Christoph Hassels (2.v.r.) dankten einigen Spielleuten für ihre langjährige Mitgliedschaft: (v.l.) Gerd Schulte-Buskase, Annette Tenkleve, Torsten Hilbring, Thomas Tenkleve, Henning Hassels, Thomas Ostendorf, Viktoria Wielens, Silvia Machill, Sophia Gesenhues, Dominik Rolves und Stephanie Kondring. Foto: Spielmannszug

Der Alstätter Spielmannszug nimmt in diesem Jahr am Grenzlandwettstreit in Heiden teil. Darüber sprach der Vorsitzende Karsten Harking bei der vergangenen Generalversammlung im Alten Gasthof Bredeck-Bakker.

In der Spielerversammlung sei die Entscheidung gefallen, nicht an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, da dies zeitlich nicht passe. Dafür sei überlegt worden, nach vielen Jahren wieder am Grenzlandwettstreit teilzunehmen, heißt es in einer Vereinsmitteilung. Dieser findet am 28. April in Heiden statt, zeitgleich mit dem 100-jährigen Bestehen des Spielmannszuges Heiden und dem Maibökendag.

Daneben freut sich der Verein schon auf das Schützenfest Alstätte-Dorf. Denn der amtierende König dort ist der Ehrenvorsitzende der Spielleute, Martin Körkemeyer. Weniger erfreulich dagegen war im vergangenen Jahr die Proben- und Auftrittsbeteiligung bei dem Nachwuchs, wie Tambourmajor und Ausbilder Christoph Hassels sagte. Hier wünschte er sich, dass sich die Musiker Gedanken machen, ob sie nicht doch öfter dabei sein können, auch im Hinblick auf den Wettstreit. Bisher sei es nicht möglich gewesen, die Stücke mit einer fast kompletten Truppe zu spielen.

Zurzeit sind 21 Kinder in der Ausbildung auf der Spielmannsflöte, fünf von ihnen werden am 1. Mai ihren ersten Auftritt haben.

Auf der Trommel werden zurzeit zwölf Kinder und auf der Blockflöte elf Kinder ausgebildet. Zusätzlich erhalten acht Spielleute Unterricht auf der Konzertquerflöte. Ein Großteil der Ausbildungsstunden wird durch Vereinsmitglieder übernommen, wie Christoph Hassels dankend hervorhob. Einige der Spielleute möchte er auch gerne zu den D-Lehrgängen schicken.

In ihrem Bericht der Alten Garde berichtete Martraud Tenhündfeld ebenfalls von Problemen bei der Probenbeteiligung – und das, obwohl im vergangenen Jahr drei Spielleute der Alten Garde beigetreten sind. Sie appellierte an alle, wieder regelmäßig zur monatlichen Probe zu kommen – auch vor dem Hintergrund, dass neue Stücke eingeübt werden sollen und hierfür Christoph Hassels als Unterstützung bei der Probe gewonnen wurde.

Außerdem standen Wahlen an. Einstimmig wählten die Mitglieder den Vorsitzenden Karsten Harking wieder. In ihren Ämtern bestätigt wurden zudem Anna-Maria Gerwing als Jugendwartin, Christian Nabers als Getränkewart und Christoph Gerwing als Beisitzer, die sich für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung gestellt hatten.

Stefanie Hohmann stellte sich als Uniformwartin nicht wieder zur Wahl. Für diesen Posten wählte die Versammlung Elisa Dinslaken. Kassenprüfer im laufenden Geschäftsjahr sind Rita Gesenhues, Sven Hohmann, Anne Gesenhues und Anne Feldkamp.

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