Versammlung des Hegerings AOWG
Das schwerste Gehörn wiegt 267 Gramm

Alstätte -

Eine gute Beteiligung mit einigen starken Trophäen gab es jetzt bei der Jahreshauptversammlung inklusive Trophäenschau des Hegerings Alstätte, Ottenstein, Wessum und Graes (AOWG).

Freitag, 15.03.2019, 06:00 Uhr
Die erfolgreichen Jäger mit den schwersten Gehörnen wurden ebenso ausgezeichnet wie einige Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Hegering.
Die erfolgreichen Jäger mit den schwersten Gehörnen wurden ebenso ausgezeichnet wie einige Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Hegering. Foto: Hegering

Von den 37 gezeigten Bock-Trophäen wurden vier Böcke in der Bewertung der Klasse eins vorgezeigt, diese sind also über vier Jahre alt. Kreisjagdberater Rudolf Enning-Harmann hatte zuvor mit Herbert Honekamp die Gehörne bewertet und überreichte die Medaillen für die besten Gehörne.

Der erste Platz ging an Heinrich Kortbuß aus dem Revier Amtsvenn West mit 267 Gramm eines vierjährigen Bocks. Den zweiten Platz belegte Britta Münstermann aus der Eigenjagd Große Hündfeld, mit 262 Gramm, vier Jahre. Platz drei ging an Michael Woltering in dem Revier Alstätter Brook (251 Gramm, etwa sechs bis sieben Jahre).

Hegeringsleiter Manfred Gevers informierte die Jägerinnen und Jäger über die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit und Reduzierung der erhöhten Schwarzwildbestände. Alles Schwarzwild sei zu bejagen, bis auf führende Bachen mit Frischlingen unter 25 Kilogramm, heißt es in einer Mitteilung des Hegerings.

Eine Allgemeinverfügung für Baujagd auf den Fuchs im Kunstbau ist vom 16. Juli bis 28. Februar im gesamten Kreisgebiet erlaubt. Diese ist befristet bis zum 28. Februar 2022.

Der Hegering hat zurzeit 236 Mitglieder und bejagt eine Fläche von etwa 8231 Hektar. Er besteht aus 13 Eigenjagdbezirken und 13 jagdgenossenschaftlichen Bezirken sowie acht Jagdgenossenschaften.

Schweißhundeführer Heiner Demes erläuterte den anwesenden Jägerinnen und Jägern wichtige Punkte für die Zeit vor und nach der Schussabgabe. Ab dem Anschusspunkt kann der Hund durch die gelaufene Spur die Fährte des Wildes über mehrere Kilometer aufnehmen und folgen, und das auch bei nassem Gras oder Regen.

Demes’ größte Motivation bei seiner Arbeit sei der Tierschutz. So habe er seit Anfang des Jahres bis heute schon 19 Nachsuchen mit seinem Hund erfolgreich durchgeführt.

Die Obfrau für Brauchtum, Bianca Gerwing Gerwer, berichtete über die sehr gute Teilnahme an den Jagdhornproben und über die vielen Spielauftritte im vergangenen Jahr. Dabei haben drei junge Jäger 2018 begonnen, das Jagdhorn zu spielen.

Swen Gevers, Obmann für jagdliches Schießen, gab den Termin für das alljährliche Schrot- und Kugelschießen bekannt: Dieses findet am 7. September auf dem Schießstand Flamschen in Coesfeld statt.

Der Obmann für Hundewesen, Ludger Hilbring, berichtete vom Hundetag in den Alstätter Revieren, an dem 13 Hunde mit ihren Hundeführern erfolgreich teilgenommen haben, so der Bericht abschließend.

Ehrungen

Während der Versammlung hat der Zweite Vorsitzende Thomas Pesen­acker langjährige Mitglieder geehrt. Für 50 Jahre wurde Bernhard Haveloh und für vier Jahrzehnte Karl Rossmann geehrt. 25 Jahre im Hegering sind Bernhard Witte, Martin Uhling, Thomas Pesen­acker, Johann Weßling, Norbert Busert und Dagmar Söbbing.

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