Erhöhung um 4,5 Prozent geplant
Eintrittspreise für die Bäder sollen steigen

Alstätte -

Die Preise für die Bäder in Alstätte und Ahaus sollen zum 1. Mai um 4,5 Prozent steigen. Grund sind steigende Betriebskosten.

Mittwoch, 27.03.2019, 06:00 Uhr
Im vergangenen Jahr besuchten besonders viele Badegäste das Alstätter Freibad. Aber auch der warme und lange Sommer reichte nicht, um die Kostensteigerungen in den Ahauser Bädern aufzufangen. Deshalb sollen nun die Eintrittspreise steigen.
Im vergangenen Jahr besuchten besonders viele Badegäste das Alstätter Freibad. Aber auch der warme und lange Sommer reichte nicht, um die Kostensteigerungen in den Ahauser Bädern aufzufangen. Deshalb sollen nun die Eintrittspreise steigen. Foto: Rupert Joemann

Die Preise für die Bäder in Alstätte und Ahaus sollen zum 1. Mai um 4,5 Prozent steigen. Das sieht eine Beschlussvorlage für die Ratssitzung am 27. März um 19 Uhr im Ratssaal Ahaus vor.

Grund für die geplante Erhöhung: Durch die vergangenen Preiserhöhungen 2018 (+2,5 Prozent), 2017 (+7,5 Prozent) und 2016 (+10 Prozent) konnten die Kostensteigerungen nicht aufgefangen werden. „Eine höhere Deckung oder Stabilisierung der Verluste ist nur durch eine weitere Optimierung und Anpassung von Eintrittspreisen möglich“, schreibt die Stadtverwaltung in der Vorlage. Die vorgeschlagene Erhöhung bewege sich im unteren Bereich der durchschnittlichen Kostensteigerung der Betriebsaufwendungen und der Energiekosten. Der Aufsichtsrat der Ahauser Energie- und Dienstleistungsgesellschaft (AED), die die Bäder betreibt, empfiehlt die Erhöhung um 4,5 Prozent.

Die AED geht von Mehraufwendungen in diesem Jahr in Höhe von 41 665 Euro im Vergleich zum vergangenen Jahr aus.

Demgegenüber kalkuliert die AED mit einem Umsatzplus von 38 524 Euro durch das Anheben der Eintrittspreise. Hierbei setzt die AED allerdings die Einnahmen aus dem Jahr 2017 an.

Im Jahr 2018 verzeichneten die Freibäder aufgrund der langen Hitzeperiode deutlich mehr Besucher als üblich. So waren es 31 915 in Alstätte und 95 948 Badegäste in Ahaus. Dies war der beste Wert seit 2009. 2017 waren es noch 20 800 beziehungsweise 67 204.

Die AED kalkuliert eher mit zurückhaltenden Besucherzahlen. So werden Erlöse aus dem Badebetrieb mit 333 000 Euro angesetzt, im vergangenen Jahr flossen noch 411 000 Euro in die Kassen, ein Jahr zuvor allerdings nur 294 000 Euro.

Der Zuschussbedarf je Badegast wird von der AED mit 6,45 Euro veranschlagt. Im vergangenen Jahr lag er noch bei 6,01 Euro. Der höchste Zuschuss seit 2007 betrug im Jahr 2011 je Gast 6,72, der niedrigste 5,31 Euro (2010).

Der Stadtrat hatte vor einigen Jahren beschlossen, die Kostensteigerungen in den Bädern jährlich zu überprüfen und gegebenenfalls die Preise zu Beginn der Freibad-Saison anzupassen.

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