Sichtbarere Treppe
Schwarze Streifen für Stufen am Kulturquadrat

Ahaus -

Mit einer einfachen schwarzen Linie soll die Treppenanlage am Kulturquadrat entschärft und sichtbarer werden. Denn es sollen dort schon Personen gefallen sein.

Mittwoch, 17.04.2019, 17:26 Uhr
Die Treppenanlage am Kulturquadrat soll entschärft werden.
Die Treppenanlage am Kulturquadrat soll entschärft werden. Foto: Christian Bödding

Kontrastierende Stufenmarkierung – das hört sich ziemlich sperrig an, ist in diesem Fall aber eine einfache schwarze Linie auf Epoxidharzbasis. Damit soll die Treppenanlage am Kulturquadrat entschärft und sichtbarer werden. Denn es sollen dort schon Personen gefallen sein.

Im Januar hatte Stephanie Janning vom Büro IPW Ingenieurplanung vom Ausschuss für Stadtentwicklung den Auftrag bekommen, mehrere Varianten der Markierung zu erarbeiten. Jetzt stellte sie die Ergebnisse vor, wie man einen Stein mit Farbe versehen kann. Mit einem weißen und einem schwarzen Streifen zum Beispiel. Doch: Weiß verschmutzt auf Dauer – und wenn graue Steine nass werden, werden sie dunkler, erläuterte sie. „Dann ist der Kontrast zu schwarz nicht mehr so groß.“

„Unter 20 000 Euro“ wird die Steinaufhübschung kosten, so Fachbereichsleiter Richard Bömer. Auf einer Länge von 210 Metern wird eine Nut in die Stufen eingefräst und mit dem Epoxidharzstreifen versehen.

Weil das Gebäude gerade etwas über zwei Jahre alt ist, sprach Andreas Beckers (UWG) von einem Planungsfehler. Das sahen sowohl Richard Bömer als auch Beigeordneter Georg Beckmann anders. „Die Markierung anzubringen ist ein Vorschlag von uns. Wir können es auch so lassen, wie es ist.“ Das wollte der Ausschuss dann doch nicht.

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