Freibadsaison startet
Das Wasser ist schon im Becken

Alstätte -

Das Wasser ist schon eingelassen, nun fehlen nur noch letzte Handgriffe, bis das Alstätter Freibad am 11. Mai ab 9 Uhr seine Türen öffnen kann. Nur die Wettervorhersage könnte besser sein.

Samstag, 04.05.2019, 06:00 Uhr
Einiges zu tun gibt es aktuell noch im Freibad in Alstätte, wie Sonja Wältermann, Fachangestellte für Bäderbetriebe, und Thomas Busch vom Förderverein des Freibads erzählen.
Einiges zu tun gibt es aktuell noch im Freibad in Alstätte, wie Sonja Wältermann, Fachangestellte für Bäderbetriebe, und Thomas Busch vom Förderverein des Freibads erzählen. Foto: Mareike Meiring

Das große Becken ist neu gestrichen, das Wasser ist schon eingelassen, nun fehlen nur noch letzte Handgriffe, bis das Alstätter Freibad nächsten Samstag (11. Mai) ab 9 Uhr seine Türen öffnen kann. Nur die Wettervorhersage gefällt Thomas Busch vom Förderverein Freibad Alstätte bislang noch gar nicht: „Es soll kalt werden“, sagt er. Und Kälte ist nie gut für einen besucherstarken Saisonstart. Zudem kostet Kälte reichlich Energie. „Es ist schwierig, das Wasser auf seine 23 Grad zu kriegen, wenn die Temperaturen nachts einstellig sind“, sagt Busch. Aber zumindest, um sich eine Saisonkarte zu kaufen, würden sicherlich viele am 11. Mai vorbeischauen, glaubt das Fördervereinsmitglied.

Ab dann können sich die Besucherinnen und Besucher auch von einigen Neuheiten überzeugen, die es seit Kurzem im Alstätter Freibad gibt. Nicht nur den Eingangsbereich vor und im Freibad haben Mitglieder des Fördervereins neu gepflastert. Es gibt auch zwei neue Blumenbeete am Eingang. „Dafür haben Frauen aus dem Förderverein die Patenschaft übernommen“, sagt Busch. In Kiosknähe hat der Förderverein zudem drei Sitzgruppen geschaffen.

Die neuen Sitzbänke

Die neuen Sitzbänke Foto: Mareike Meiring

Außerdem gibt es auf der Liegewiese eine neue feste Bühne, auf der gleichzeitig das Soccer-Ei steht. Die Bühne ist insbesondere für das Grill-Event im Freibad gedacht, das in diesem Jahr am 15. Juni stattfindet. „Sonst haben wir immer eine mobile Bühne gehabt“, sagt Busch. Das sei jedoch mit großem Aufwand verbunden gewesen. Zudem sei ohnehin eine gerade Stelle nötig gewesen, um dort das neue Soccer-Ei aufzubauen.

Auch im Freibad des Aquahauses laufen aktuell die Vorbereitungen. Denn auch dort soll am 11. Mai Saisonstart sein. Das Wasser, das im Winter aus Frostschutzgründen im Becken bleibt, wurde abgelassen, das Becken gereinigt und Schäden behoben. „Der Fliesenboden stammt aus dem Jahr 1982. Wenn da mal 20 Fliesen ausgetauscht werden müssen, ist das nichts Außergewöhnliches“, meint Betriebsleiter Franz-Josef Bülter . Wenn Wasser in den Beton eindringt und dann gefriert, platzen die Fugen und manchmal auch die Fliesen ab.

Das Soccer-Ei

Das Soccer-Ei Foto: Mareike Meiring

Das Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Massagedüsen und Rutsche ist schon mit Wasser gefüllt. Beheizt wird es aber aus Energiespargründen noch nicht. „Damit starten wir drei Tage vorher“, so Franz-Josef Bülter. Das große Wellen-Becken fasst 1050 Kubikmeter Wasser – zu viel, um es mal eben an einem Tag zu befüllen, erklärt der Betriebsleiter. „Wir benutzen Brunnenwasser, auch um Kosten zu sparen. Da können wir aber jeden Tag nur eine bestimmte Menge entnehmen. Deswegen dauert das Befüllen gut eine Woche.“ Wenn das Bad zusätzlich Stadtwasser nutzen würde, könnte das Becken in drei bis vier Tagen befüllt werden. Das würde aber deutlich teurer werden.

Währenddessen gab es letzte Reparaturarbeiten auf dem Freibad-Gelände. Auf dem Spielplatz wurde der Sandkasten wieder aufgefüllt, ein gefliestes Durchschreite-Becken bekam einen neuen Bodenbelag und die Wellen-Anlage wurde gewartet. Auch der letzte Rest des Holzbodens am Hallenbad-Gebäude wurde ausgetauscht.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr und die betrifft das Ticket-System: „Im letzten Sommer gab es zum Teil sehr lange Schlangen an der Kasse. Deswegen ist es ab jetzt auch möglich, online Tickets zu kaufen“, erklärt Franz-Josef Bülter. Auf der Internetseite des Aquahauses können die Eintrittskarten mit Paypal bezahlt werden. Die Badegäste bekommen dann einen QR-Code, den sie am Drehkreuz im Aquahaus scannen können. Sie müssen sich also nicht mehr in die Schlange an der Kasse stellen.

Erstmals greifen am 11. Mai dann auch die Preiserhöhungen, die der Stadtrat unlängst beschlossen hat.

Bei Wohnsitz in Ahaus zahlen Erwachsene für den Einzeleintritt 4,50 Euro, Kinder bis zum 18. Lebensjahr, Schüler, Studenten und Bufdis zahlen 2,50 Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 10,10 Euro.

Für Gäste, die nicht in Ahaus wohnen, kostet eine Einzelkarte 5,10 Euro, bei Ermäßigung kostet sie 3,10 Euro. Eine Familienkarte kostet zwölf Euro. Daneben gibt es für die einzelnen Bäder Monats- sowie Saisonkarten zu kaufen. Mitglieder des Fördervereins Freibad Alstätte erhalten vergünstige Saisonkarten für das Alstätter Bad.

Wie lange die Freibäder geöffnet bleiben, hängt letztlich vom Wetter ab. „Eigentlich schließt das Freibad in Alstätte Ende August oder Anfang September. Wenn es schön ist, bleiben die Türen aber noch eine Woche länger auf“, sagt Thomas Busch.

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