Kreuz-und-Quer-Konzert
Wenige Sekunden bis zur Antarktis

Alstätte -

Auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kontinente nahm das Orchester Kreuz und Quer sein Publikum bei seinem Konzert mit.

Freitag, 17.05.2019, 16:47 Uhr
Dirigentin Rianne Damhuis (l.) hatte das Orchester Kreuz und Quer bestens auf das Konzert in der Aula des Annette-von-Droste-Hülshoff-Hauses vorbereitet.
Dirigentin Rianne Damhuis (l.) hatte das Orchester Kreuz und Quer bestens auf das Konzert in der Aula des Annette-von-Droste-Hülshoff-Hauses vorbereitet. Foto: privat

Auf eine musikalische Reise durch verschiedene Kontinente nahm das Orchester Kreuz und Quer sein Publikum bei seinem Konzert mit. Thomas Steinhoff , der durchs Programm führte, begrüßte die Zuhörer in der voll besetzten Aula des Annette-von-Droste-Hülshoff-Hauses.

Das Orchester eröffnete das Konzert unter dem Dirigat von Rianne Damhuis mit dem Stück „Yellow Mountains“. Der Anblick der Alpen inspirierte den niederländischen Komponisten Jacob de Haan , dieses Stück zu schreiben. Weiter ging es nach Irland mit Lord Tullamore von Carl Wittrock. Beim Stück Antarctica zeigten die Musiker ihre Fertigkeiten, denn der Eindruck einer Reise durch die klirrende, glitzernde Eiswelt gelang in Sekunden.

Der Regenbogen-Chor unter der Leitung von Anne-Katrin Vogel begeisterte das Publikum mit den Liedern La mar estaba salada, ein spanisches Lied, in dem das salzige Meer besungen wird, und Michael Finnegan. Die Kinder zeigten, dass sie nicht nur der deutschen Sprache mächtig sind.

Das Aufbauorchester – ebenfalls unter der Leitung von Rianne Damhuis – zählt mittlerweile 22 musikbegeisterte Kinder und Jugendliche. Sie und die Blöckflötenkinder unter der Leitung von Henrike Dornbusch präsentierten verschiedene Musikstücke aus China, Brasilien und Europa. Sie zeigten vor großem Publikum, dass die Ausbildung Früchte trägt. Sie wurden mit viel Applaus belohnt.

Das Stück Oregon von Jacob de Haan entführte die Zuhörer auf eine Reise durch die vielseitige Landschaft Oregons. Das majestätische, sehr abwechslungsreiche Lied enthält viele Rhythmusänderungen. Dieses wurde hervorragend vom Orchester umgesetzt.

Beim Abschlussstück Siyahamba betraten alle Aktiven noch einmal die Bühne. Durch Einbeziehung von Rhythmus-Instrumenten fühlten sich die Besucher ins ferne Südafrika versetzt. Wenn am Ende des Tages die Arbeit getan ist, sitzen die Einwohner kleiner Dörfer im Zululand in Afrika häufig zusammen. Dieses taten auch die Zuhörerinnen und Zuhörer und ließen das Konzert von Kreuz und Quer bei Kaffee und Kuchen gemeinsam ausklingen.

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