Stefan Jürgens wird leitender Pfarrer in Ahaus und Alstätte-Ottenstein
„Mein Beruf ist der schönste der Welt“

Alstätte/Ahaus/Ottenstein -

Als Kaplan war Stefan Jürgens schon mal in der Pfarrei in Ahaus tätig. Jetzt kehrt er als leitender Pfarrer zurück. In Alstätte wird er am Vorabend zum ersten Advent eingeführt. Mit Stefan Jürgens starten die beiden Pfarreien in Ahaus und Alstätte-Ottenstein ein Pilotprojekt im Bistum Münster.

Sonntag, 14.07.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 17:36 Uhr
Stefan Jürgens wird leitender Pfarrer der Pfarreien St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus und St. Mariä Himmelfahrt in Alstätte-Ottenstein.
Stefan Jürgens wird leitender Pfarrer der Pfarreien St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus und St. Mariä Himmelfahrt in Alstätte-Ottenstein. Foto: Gudrun Niewöhner/pbm

Stefan Jürgens wird leitender Pfarrer der Pfarreien St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus und St. Mariä Himmelfahrt in Alstätte-Ottenstein. Nach einem Gespräch zwischen Jürgens sowie den Kirchenvorständen, den Pfarreiräten und den Pastoralteams am Donnerstag haben sich alle Seiten darauf verständigt, so das Bistum in einer Pressemitteilung. Die Pfarreinführung in Alstätte ist am Vorabend des ersten Advents (30. November). In Ahaus wird Jürgens am 1. Dezember (Sonntag) von Dechant Jürgen Lürwer in sein Amt eingeführt.

Viele der Gremienvertreter aus Ahaus trafen mit Jürgens einen alten Bekannten wieder. Der gebürtige Steinfurter war von 1994 bis 1997 Kaplan in St. Mariä Himmelfahrt. Anschließend ging er in den Offizialatsbezirk Oldenburg und wurde dort Jugendseelsorger am BDKJ-Jugendhof in Vechta. Ab 1998 war er zusätzlich Pfarrverwalter in St. Barbara in Handorf-Langenberg. 2002 wurde Jürgens Geistlicher Rektor an der Katholischen Akademie und Heimvolkshochschule in Cloppenburg-Stapelfeld sowie Leiter des Exerzitien- und Begegnungshauses. 2006 kam er als Pfarrer nach Stadtlohn, St. Otger. Nach zehn Jahren ging Jürgens 2016 nach Münster und übernahm die Leitung der Pfarrei Heilig Kreuz, die er nun auf eigenen Wunsch abgibt.

In Heilig Kreuz sei er als Priester nur wenig gebraucht worden, betont Jürgens in den sozialen Medien. Die Pfarrei habe bereits eine gute Leitung gehabt und sehr etablierte Strukturen. Doch er habe sich weder ausgelastet noch wirksam gefühlt, so Jürgens. „Als selbst ernanntes Landei jedoch werde ich im westlichen Münsterland ganz sicher mehr Boden unter den Füßen haben“, schreibt der 50-Jährige.

In seiner Vorstellung machte Jürgens deutlich, dass er eine „hierarchiefreie Leitung“ favorisiere: „Ich bin nicht für alles verantwortlich, aber ich stehe für das Ganze.“ Der 50-Jährige ist ein großer Freund der Kirchenmusik und spielt leidenschaftlich Klavier. Die Feier der Eucharistie sei für ihn das Liebste und Wichtigste am Priestersein. Sein Beruf, erklärte Jürgens, sei für ihn auch 25 Jahre nach der Weihe noch immer „der schönste der Welt“.

Mit Stefan Jürgens starten die beiden Pfarreien in Ahaus und Alstätte-Ottenstein ein Pilotprojekt im Bistum Münster. Das hatten Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Personaldezernent Karl Render den Gremien bereits eine Woche zuvor erläutert: Künftig werden die beiden Pfarreien einen gemeinsamen leitenden Pfarrer haben und dennoch eigenständig bleiben. Jürgens zeigte sich überzeugt von diesem Leitungsmodell, für das die Pfarreien in den kommenden Jahren ein Konzept entwickeln sollen. Dabei setzt der neue Pfarrer auch auf das Engagement und die Verantwortung der Gemeindemitglieder: Partizipation schafft Motivation, so seine These.

Jürgens wird im Pfarrhaus in Ahaus wohnen. Ins Pfarrhaus in Alstätte, kündigte Personaldezernent Render an, soll möglichst vor Dezember ein weiterer Priester einziehen.

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