SRG Alstätte
Leben im Heute, hier und jetzt

Alstätte -

„Heute ist es Zeit, Einkehr zu halten und mit Freunden zu feiern.“ So begrüßte Gertrud Olbring am Donnerstagnachmittag die Gäste im Festzelt auf Möllmanns Fähleken. Das Zelt war bis auf den letzten Stuhl besetzt, alle waren gekommen, um gemeinsam das 40-jährige Bestehen der Senioren- und Rentnergemeinschaft zu feiern.

Freitag, 06.09.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 17:06 Uhr
Ausgelassen feierten die Senioren das 40-jährige Bestehen der SRG Alstätte. Viel Lob erhielt Gertrud Olbring (kl. Foto, l.) für ihre Arbeit als Vorsitzende.
Ausgelassen feierten die Senioren das 40-jährige Bestehen der SRG Alstätte. Viel Lob erhielt Gertrud Olbring (kl. Foto, l.) für ihre Arbeit als Vorsitzende. Foto: Monika Haget

„Heute ist es Zeit, Einkehr zu halten und mit Freunden zu feiern.“ So begrüßte Gertrud Olbring am Donnerstagnachmittag die Gäste im Festzelt auf Möllmanns Fähleken. Das Zelt war bis auf den letzten Stuhl besetzt, alle waren gekommen, um gemeinsam das 40-jährige Bestehen der Senioren- und Rentnergemeinschaft zu feiern. „Unser Motto ist: Wir leben im Heute, hier und jetzt“, erklärte die Vorsitzende. Das sei auch der Grund, weshalb bereits 40 Jahre nach der Gründung gefeiert werde und nicht erst nach 50 Jahren.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Alten Kameraden. Nach einer Kaffeepause trat eine Gruppe des Kindergartens St. Birgitta auf. Mit mehreren Liedern erfreuten sie die Senioren. Im Anschluss ging Gertrud Olbring in einem Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre ein. Begonnen habe alles mit der Initiative von Martraud Wierling-Withöft. Bei der Namensgebung habe sie sich gegenüber dem damaligen Pastor Beike durchgesetzt. Dieser wollte im Namen das Wort „katholisch“, Wierling beharrte auf „christlich“.

In den Anfangsjahren sei viel handwerklich gearbeitet und die Produkte auf Ausstellungen präsentiert worden. Gymnastik- und Tanzgruppen bestehen bis heute. Mitbegründer Josef Gerwing ist inzwischen verstorben und auch Wierling konnte nicht anwesend sein. Als weitere Frau der ersten Stunde begrüßte Gertrud Olbring Irmgard Ibing. Sie ist bis heute in der Tanzgruppe aktiv, die im Verlauf des Nachmittags einige Tänze vorführte.

20 Jahre hatte Wierling den Vorsitz inne, danach übernahm Angelika Hartmann das Ruder. Sie habe viele Reisen ins europäische Ausland für die Senioren organisiert, sagte Olbring. Seit 2005 ist die Begegnungsstätte in Räumen des Katharinenstiftes untergebracht. Die Vorsitzende dankte ihrer Vorgängerin für den unermüdlichen Einsatz, den dieser Umzug mit sich gebracht habe, Hausleiterin Marion van der Wals dankte sie für die gute Zusammenarbeit.

40 Jahre Senioren- und Rentnergemeinschaft Alstätte

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2011 gab Angelika Hartmann den Vorsitz an Gertrud Olbring ab. „Ein großes Paar Schuhe habe ich mir da angezogen“, meinte diese. In ihrem Grußwort antwortete Hartmann später: „Gertrud, du hast dir viele Sympathien erworben.“ Grußworte überbrachte auch Bürgermeisterin Karola Voss. „Solche Gemeinschaften sind ein großes Glück, um nicht zu vereinsamen“, meinte sie. Sie verlas einen Text mit dem Titel „Gibt es ein Leben nach der Geburt“, der sehr nachdenklich stimmte.

Ard Weeink, Vorsitzender der Seniorengemeinschaft aus Buurse, erinnerte an die gemeinsamen Treffen. Seit 35 Jahren besuchen die Alstätter und Buurser Senioren sich abwechselnd diesseits und jenseits der Grenze. Er plädierte dafür, weitere Ortschaften der Region mit einzubinden. In Buurse könne man mit 55 Jahren Mitglied im Seniorenverein werden, berichtete er. „Sag das noch einmal ganz laut“, forderte Gertrud Olbring ihn lachend auf.

Josef Große Berg übermittelte Grüße in seiner Funktion als Teamsprecher der Senioren des alten Dekanates Ahaus. Walter Sebastian und Josef Hilbring vertraten die Kolping- und KAB-Senioren und wünschten den Mitgliedern Gesundheit und Wohlergehen.

Zuletzt betrat Pastor Volmer das Rednerpult. Er verlas ein Gebet über das Ehrenamt, welches er auch im Gottesdienst vorgetragen hatte. Er dankte allen Beteiligten, die sich ehrenamtlich für das Wohl anderer einsetzen.

„Nun kommen wir zum gemütlichen Teil“, meinte Gertrud Olbring und kündigte vier Frauen des Kirchenchores an, die ein gar nicht kirchliches Lied zu Gehör brachten. „In jeder Frau steckt ein Stück Hefe“ sorgte für viele Lacher. Brigitte Ulland als „Lisbeth“ unterhielt danach auf bekannt humorvolle Weise das Publikum. „Früher haben wir zu zweit auf dem Sofa gesessen, gekuschelt, und Sex on the Beach getrunken, heute trinken wir Milch und schauen Bauer sucht Frau.“

Für großen Schmunzelspaß sorgte auch Ingeborg Franke in ihrer Rolle als „Frieda“. Sie sinnierte über die Entwicklung der Technik. „Festplatte, das waren früher garnierte Schnittchen auf WMF, bei ‚Stick‘ haben wir an Nadel und Faden gedacht. Heute ist so eine Stick wie eine Tupperdose, man kann Fotos und Daten darin eintuppern.“ Zum Abschluss der Veranstaltung trat der Chor „Young Voices“ auf. Mit Liedern wie „Ich wünsche dir Zeit“ und „Gott segne euch“ berührten sie die Herzen der Anwesenden.

Den letzten Dank des Tages richtete die zweite Vorsitzende der SRG, Maria Gerwing, an Gertrud Olbring: „Jetzt ist es Zeit, dir einmal Danke zu sagen, liebe Gertrud. Wir alle wissen, dass dein Mann seit vielen Wochen schwerverletzt im Krankenhaus liegt. Dass du dennoch dieses hier alles auf die Beine gestellt hast, verdient größten Respekt und Anerkennung.“ Langanhaltender Beifall unterstrich ihre Worte.

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