St. Mariä Himmelfahrt
Pastor Matthias Wiemeler: „Zuspruch, der gut tut“

Alstätte -

Bei der Anstrittsmesse von Pastor Matthias Wiemeler seien nicht so viele Menschen in der Kirche gewesen wie am gestrigen Sonntag zu dessen Verabschiedung. Der zweite Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Georg Garming, erinnerte zu Beginn der Feier an jenen Tag 2011. Ein untrügerisches Zeichen, dass der Geistliche viel Gutes hinterlässt.

Sonntag, 08.09.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 19:00 Uhr
Ein Erinnerungsfoto mit den Messdienern zum Abschied: Pastor Matthias Wiemeler verabschiedete sich in der Sonntagsmesse von der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt.
Ein Erinnerungsfoto mit den Messdienern zum Abschied: Pfarrer Matthias Wiemeler verabschiedete sich in der Sonntagsmesse von der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt. Foto: Alex Piccin

Die Gemeindemitglieder aus St. Mariä Himmelfahrt hatten gestern fast alle Plätze der Pfarrkirche in Beschlag genommen, gesäumt wurde die letzte Messe von den Bannerabordnungen der Vereine.

Unterstützt von den Kirchenchören und über 40 Messdienern zelebrierte Wiemeler im als Abschiedsgeschenk überreichten blau-goldenen Gewand. Die Vorsitzende des Pfarreirats, Brigitte Nacke, unterstrich, wie respektvoll die Arbeit miteinander vonstatten gegangen ist: „Wie waren nicht immer einer Meinung, aber das gehört dazu.“ Garming lobte den gemeisterten Spagat Wiemelers zwischen dem Festhalten der Traditionen und notwendiger Veränderungen. Bürgermeisterin Karola Voß hob die Zusammenarbeit des Geistlichen mit der Gemeinde hervor, die „der münsterländischen Sturköpfigkeit zum Trotz“ gut funktioniert habe.

Abschiedsmesse Pastor Matthias Wiemeler

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Der Pastor sprach in seiner Predigt vom Funk-Streit eines Marinekapitäns und eines Leuchtturmwarts. Er wünschte der Gemeinde, dass sie das Licht bewahre, pflege und weitergebe. „Ich wusste ungefähr, was mich erwartet“, sagte Wiemeler im Anschluss. „Der Zuspruch war sehr schön. So etwas tut immer gut.“ Nahezu gerührt waren einige Gemeindemitglieder von der Abschiedsmesse.

In seinen „letzten Worten“ dankte Wiemeler den langjährigen Weggefährten und der Gemeinde, darunter ganz besonders Küster Matthias Dornbusch zu dessen Loyalität zum Pfarrer und Menschen Matthias Wiemeler. Er wünschte sich auch für seinen Nachfolger Stefan Jürgens aus Münster und den neuen Seelsorger Heinrich Hagedorn aus Everswinkel Unterstützung aus der Gemeinde: „Hauptsache, die Alstätter Sandhasen fressen nicht die Ottensteiner Wotteln. Denn dann kommt der Adler und packt sich den dicksten Hasen.“

Während des anschließenden Frühschoppens bildete sich eine lange Schlange, um Pastor Wiemeler noch einmal persönlich mit warmen Worten, kleinen und größeren Präsenten sowie vielen Blumen zu verabschieden.

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