Spielmannszug Alstätte
Gelungene Premiere

Alstätte -

Das allererste Konzert des Spielmannszug Alstätte an der Haarmühle ist trotz unrunder Vorbereitungen toll über die Bühne gegangen. Eine Wiederholung ist gesichert.

Dienstag, 17.09.2019, 11:04 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 17:20 Uhr
Der Spielmannszug Alstätte erntete bei seiner Konzertpremiere an der Haarmühle viel Applaus. Die Trommlergruppe begeisterte mit dem Stück „Funny Sticks“ das Publikum.
Der Spielmannszug Alstätte erntete bei seiner Konzertpremiere an der Haarmühle viel Applaus. Die Trommlergruppe begeisterte mit dem Stück „Funny Sticks“ das Publikum. Foto: Monika Haget

Die Premiere ist gelungen. In schöner Atmosphäre unter den großen Kastanienbäumen begeisterte der Spielmannszug Alstätte am Sonntagnachmittag das Publikum. Erstmals präsentierten sich die Spielleute mit einem Konzert an der Haarmühle. „Ich bin sehr zufrieden“, äußerte sich Vorsitzender Karsten Harking am Ende. Die Musiker brachten ein sehr abwechslungsreiches Programm zu Gehör, von verschiedenen Märschen über ein Helene-Fischer-Medley bis zu einer Samba war alles dabei.

Eingeläutet wurde das Konzert mit dem Eurovisionsmarsch, bei dem Heike Tenkleve und Julia Hohmann die Soloflöten spielten. Sehr flott kam danach der „Chicago Style“ daher. Beim Helene-Fischer-Medley verzichteten die Musiker auf ihre Trommeln, dafür kamen viele Rhythmusinstrumente zum Einsatz.

Als kleiner Höhepunkt entpuppte sich die „Samba Kawumba“. Neben einem Xylophon und einem Marimbaphon bespielten die Musiker auch zwei Lyren. Danach bewiesen die jüngsten Mitglieder ihr Können. Mit den Stücken „Mit Sang und Klang“ und dem Kronprinzmarsch eroberten sie die Herzen des Publikums, das eifrig applaudierte.

Nach der Pause begeisterte die Trommlerriege mit ihrem Solopart „Funny Sticks“. Gekonnt setzten sie die Stäbe ein, mal schlugen sie hoch in der Luft aneinander, mal lagen sie flach auf der Trommel, mal steckte einer unter dem Ärmel. Das alles ging in rasender Geschwindigkeit vor sich, so dass das Auge den Bewegungen kaum folgen konnte und gleichzeitig der Rhythmus ins Blut ging.

Jonas Hassels spielte bei der Ambosspolka mit.

Jonas Hassels spielte bei der Ambosspolka mit. Foto: Monika Haget

Dass die Musiker nur zweimal vor dem Konzert geprobt hatten, weil sie, wie der Vorsitzende eingangs sagte, „frisch aus der Sommerpause“ kamen, merkte man ihnen keinesfalls an. Lautstark forderte das Publikum eine Zugabe. Karsten Harking hatte zuvor angedroht, dass derjenige, der den Stab dabei verlöre, ein Fass ausgeben müsse. Das passierte jedoch keinem, und so kehrten diese den Spieß um und forderten nunmehr vom Vorsitzenden das Fass ein. Großes Gelächter machte sich im Publikum breit.

Ein großer Teil dessen waren Gäste aus den Niederlanden. Ein Paar war aus Doetinchem angereist, um in der Gegend Radtouren zu unternehmen. Bei einem Zwischenstopp an der Haarmühle wurden sie vom Konzert des Spielmannszuges überrascht. „Es ist wunderschön hier, dazu noch die tolle Musik“, freuten sich die beiden und blieben eine ganze Weile da, um der Musik zu lauschen. Karsten Harking freute sich auch über die Besucher vom Nachbarverein Crescendo Buurse. „Mit ihnen verbindet uns eine gute Freundschaft.“

Im weiteren Verlauf des Programms sorgte der junge Jonas Hassels für Aufmerksamkeit mit seinem Part an einem echten Amboss. Mit zwei Hämmern schlug er den Takt bei der Ambosspolka, unterstützt von seinem Vater Christoph, dem Dirigenten der Spielleute. Auch hier forderte das Publikum eine Zugabe, die am Ende der Veranstaltung gegeben wurde. Mit dem Stück „Bis bald, auf Wiedersehen“ verabschiedete sich der Spielmannszug mit dem Versprechen, dem Titel im nächsten Jahr Folge zu leisten.

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