Vogelausstellung
Flattern und zwitschern

Alstätte/Ahaus -

260 Vögel in den unterschiedlichsten Farben und Arten fliegen von Ast zu Ast. Ein Besuch bei der Ausstellung des Vogelzucht- und Schutzvereins.

Montag, 14.10.2019, 18:02 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 17:24 Uhr
Maria (l.) und Thea Schomberg bewundern die bunten Vögel in der Voliere.
Maria (l.) und Thea Schomberg bewundern die bunten Vögel in der Voliere. Foto: Sabrina Rottmann

Der Vogelzucht- und Schutzverein richtete am Wochenende im Kulturquadrat die 32. Altkreismeisterschaft der Vogelzüchter aus. Vogelfreunde aus den Vereinen Ahaus, Alstätte, Heek, Südlohn und Vreden präsentierten ihre Tiere. Von A wie Agaporniden bis Z wie Zebrafinken war in den Käfigen und Volieren alles vertreten.

Am Freitag wurden 200 der Vögel von den Preisrichtern bewertet. „Kriterien waren dabei unter anderem Körpergröße, Typ, Farbe und Kondition“, erklärte Ausstellungsleiter Jannik Mört . Der 23-Jährige ist bereits seit seinem zehnten Lebensjahr Vereinsmitglied und Vogelzüchter aus Leidenschaft.

In den fünf vertretenen Sparten Europäer, Exoten, Großsittiche und Papageien, Kanarien sowie Wellensittiche wurden insgesamt 17 Mal der Titel Altkreismeister vergeben. Zwei davon waren Tiere von jugendlichen Vereinsmitgliedern: der Nymphensittich von Fabian Rose sowie der Farbkanarienvogel von Marie Linnenbaum.

Der blaue Halsbandsittich von Michael Probst stach bei der Bewertung besonders heraus. Er wurde nicht nur mit dem Prädikat vorzüglich bewertet, zusätzlich wurde er als „Bester der Ortsschau“ ausgezeichnet und der Züchter bekam den Ehrenpreis für besondere Leistung. Am Samstag und Sonntag war die Ausstellung für die Allgemeinheit geöffnet.

Nicht nur die Tiere der Züchter aus dem Altkreis Ahaus waren zu sehen. „Unser Verein ist seit über 30 Jahren mit den Vogelfreunden Intropika Haaksbergen befreundet“, berichtete Jannik Mört und zeigte auf die Voliere mit den Waldvögeln, die den Niederländern gehören und die Artenvielfalt der Ausstellung ergänzten.

„Nicht nur die Vogelzucht, sondern auch der Schutz der Tiere liegt uns am Herzen“, betonte der Ausstellungsleiter. Vereinskamerad Markus Linnenbaum hatte vorgefertigte Holzteile und das erforderliche Werkzeug für Futterstationen mitgebracht. Die Kästen waren originell gefertigt. Das begeisterte auch die vierjährige Thea Schomberg. „Der sieht ja toll aus“, bewunderte sie den Nistkasten, der wie ein Piratenkopf aussah.

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