Christusgemeinde hat mit Frank Mönnig einen zweiten Pfarrer
Ein Geistlicher, der Akzente setzt

Ahaus -

Lange hat die evangelische Christusgemeinde in Ahaus auf die Besetzung der zweiten, hauptamtlichen Pfarrstelle gewartet. Das Warten hatte am Sonntag ein Ende: Frank Mönnig wurde in einem feierlichen Gottesdienst durch Superintendent Joachim Anicker, Schulreferent Dr. Thorsten Jacobi und Pfarrer Olaf Goos sowie durch die Presbyter in der evangelischen Christuskirche in Ahaus eingeführt.

Sonntag, 15.12.2019, 19:00 Uhr
Der neue Pfarrer Frank Mönnig (vorn), umringt von Presbytern und Kollegen, darunter Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi (Schulreferent des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken), Superintendent Joachim Anicker und Pfarrer Olaf Goos.
Der neue Pfarrer Frank Mönnig (vorn), umringt von Presbytern und Kollegen, darunter Pfarrer Dr. Thorsten Jacobi (Schulreferent des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken), Superintendent Joachim Anicker und Pfarrer Olaf Goos. Foto: Elvira Meisel-Kemper

Goos leitete die Einführung am dritten Adventssonntag mit dem Hinweis auf die Erwartung der Ankunft Jesu Christi ein. „Einer ist schon angekommen. Frank Mönnig ist bereits seit dem ersten Advent als Schulseelsorger in der Kreuzschule in Heek und in der Gemeinde unterwegs“, so Goos. Herzlich begrüßte Goos auch die Familie des neuen Kollegen, die aus Hamm angereist war. Mitglieder der Gemeinde in Bestwig, in der Mönnig seit 2014 als Pfarrer im Probedienst gewirkt hat, waren ebenfalls gekommen, dazu auch die katholischen Kollegen aus den Nachbargemeinden sowie Bürgermeisterin Karola Voß.

Anicker verwies in seiner Predigt auf die Vorurteile gegenüber Pfarrern, die schnell als durchgeistigt und weltfremd abgestempelt würden. Mit der Berufung von Mönnig würde das schnell widerlegt. „Es tut uns leid, dass wir den eingeschlagenen Weg mit Pfarrerin Heike Bergmann durch ihre Erkrankung nicht weiter gehen konnten. Wir wünschen ihr gute Besserung“, so Anicker.

Mönnigs Leitwort wurde zur Einführung von Anicker verlesen: „Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ Die Verschiedenheit mache den Reiz aus und das Zuhören. Am Ende wünschte Anicker den Pfarrern und der Gemeinde nach den vergangenen schwierigen Zeiten ein „gutes Miteinander und ein gutes Auskommen  , . . damit Neues in Frieden wachsen könne.“

In seiner ersten Predigt nach der Einführung setzte Mönnig bereits eigene Akzente, sowohl in der Form als auch im Inhalt. Er setzte sich mit der Gier der Menschen auseinander, die immer mehr wollten, nichts mehr abgeben wollten und immer mehr dem Staat aufbürdeten.

Mönnig hatte sich mit der Flüchtlingswelle auch in diesem Bereich engagiert. „Ich bin beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement der Menschen in dieser Region. Das ist ein Glück, das man weder kaufen noch besitzen kann“, so Mönnig.

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