Gute Stimmung bei Gästen und Budenbetreibern
Advent lag in der Luft

Alstätte -

Weihnachtsmusik, Glühwein, Treffen mit Freunden an den Buden oder beim Eisstockschießen – der Weihnachtsmarkt in Gronau lockte am langen Wochenende viele Besucher an – auch zum Shoppen. Allerdings machte das Wetter den Betreibern zumindest zeitweise einen Strich durch die Rechnung: Es regnete. Doch der Atmosphäre auf dem Markt mit der schön illuminierten Anto­niuskirche im Hintergrund tat das keinen Abbruch. Und der trockene, sonnige Sonntag entschädigte für die Nässe an den Vortagen.

Sonntag, 29.12.2019, 21:37 Uhr aktualisiert: 29.12.2019, 21:40 Uhr
Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag in der Neustraße zwischen den Geschäften und Buden. Zum Glück spielte an diesem Tag das Wetter mit.
Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag in der Neustraße zwischen den Geschäften und Buden. Zum Glück spielte an diesem Tag das Wetter mit.

Vorweihnachtliche Stimmung herrschte auch in den Kirchen, zum Beispiel beim Rodelsingen in der Ev. Stadtkirche am Freitagabend „Jetzt nur die Männerstimmen und die nächste Strophe nur die Frauen“, gab Dr. Tamás Szöcs immer wieder Anweisungen. Am Flügel begleitete er die Freunde des weihnachtlichen Gesangs. „Kenne den Text nicht“, war keine Ausrede, denn der wurde jeweils an die Leinwand projiziert. Mit „In der Weihnachtsbäckerei“ stimmte Szöcs schließlich auf die Pause ein, in der es Gebäck und Orgelwein gab. „Und wenn Sie ihren Kopf um 180 Grad drehen, können Sie auch schon sehen, wofür Sie in den letzten zwölf Jahren getrunken haben“, wies er mit einem Augenzwinkern auf die im Aufbau befindliche Sauer-Orgel hin. Eingestimmt auf das Gemeinschaftssingen in der voll besetzten Kirche hatten die Soulful Swinging Singers.

Weihnachtsmarkt in Gronau 2019

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  • Foto: Martin Borck Sigrid Winkler-Borck
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Auch die Antoniuskirche war schön voll, als am Sonntagnachmittag der Kirchenchor und die Chöre Aufwind, Cross Over sowie der tapfere Kinderchor ihre Stimmen erklingen ließen. Daniela Möllers spielte Klarinettenstücke, und es gab weihnachtliche Geschichten.

Mittwinterhornbläser aus der Partnerstadt Epe (Gelderland) ließen am Samstag ihre Instrumente tuten. Die Tradition geht vermutlich auf vorchristliche Zeiten zurück – und wurde umgedeutet: Jetzt kündigen die Hörner die Geburt Christi an.

Die örtlichen Landwirte nutzten die Gelegenheit, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Einen Schlepper (und einen kleinen Tecker für Kinder) hatten sie in die Fußgängerzone gestellt und kamen mit Besuchern ins Gespräch über Themen wie Umwelt und Landwirtschaft.

Am Sonntagabend war alles vorbei – die Versteigerung der Tannenbäume durch Reinhard van Loh setzte den Schlusspunkt.

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