Spielplätze an der Gronauer Straße und am Bookenbusch werden abgerüstet
Stadt plant einen „Dorfspielplatz“

Alstätte -

Die Spielplätze Gronauer Straße und Bookenbusch sollen noch in diesem Jahr abgerüstet und eingegrünt werden. Dafür soll an der Edith-Stein-Straße ein neuer „Dorfspielplatz“ entstehen. Das hat der Jugendhilfeausschuss in seiner jüngsten Sitzung zur „Spielraumplanung 2020–2025“ beschlossen.

Freitag, 31.01.2020, 17:56 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 18:14 Uhr
Die beiden Spielplätze Gronauer Straße (l.) und Bookenbusch werden aufgegeben. Noch in diesem Jahr sollen die Spielgeräte entfernt, das Gelände eingeebnet und Rasen gesät werden. Als Spielflächen sollen sie aber zumindest vorerst erhalten bleiben.
Die beiden Spielplätze Gronauer Straße (l.) und Bookenbusch werden aufgegeben. Noch in diesem Jahr sollen die Spielgeräte entfernt, das Gelände eingeebnet und Rasen gesät werden. Als Spielflächen sollen sie aber zumindest vorerst erhalten bleiben. Foto: Bernd Schäfer

In Ahaus gibt es 105 öffentliche Spielplätze. 15 davon in Alstätte, plus ein Bolzplatz. Diese werden von rund 670 Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren genutzt (Stand 2018). „Damit ist der Stadtteil insgesamt sehr gut versorgt“, ist die Einschätzung des Fachbereichs Jugend der Stadt. Zudem seien die Spielplätze gut auf die Spielbezirke verteilt. In der Gesamtbewertung gebe es sogar vor dem Hintergrund der Rückgänge bei den Kindern und Jugendlichen ein geringes Überangebot.

Eine Arbeitsgruppe hat im vergangenen Jahr jeden einzelnen der insgesamt 105 öffentlichen Spielplätze der Stadt begutachtet und bewertet. Diese Auswertung und auch die demografische Entwicklung waren Grundlage für Maßnahmen wie den Aufbau oder auch die Abrüstung verschiedener Spielplätze in Ahaus und den Ortsteilen.

Bei der Abrüstung werden die Spielgeräte entfernt, die Flächen werden mit Rasen eingesät und bleiben weiterhin als Spielfläche erhalten. Die Anwohner und Nachbarschaften der betroffenen Spielplätze werden vor Beginn der Abrüstung persönlich von einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung informiert. Die Abrüstung der Spielplätze beginnt ab dem 9. März durch Mitarbeiter des Baubetriebshofs.

Für Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen sind in den nächsten Jahren sogenannte „Dorfspielplätze“ geplant, die zentral gelegen und sehr gut ausgestattet sein sollen. Dafür sollen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 500 000 Euro investiert werden.

Sehr viele ähnliche, kleine Spielplätze mit einer Wippe, einer Schaukel und einer Sandkiste sind nicht mehr zeitgemäß und unattraktiv.

Wilfried Hollekamp, Leiter des Fachbereichs Jugend

„Sehr viele ähnliche, kleine Spielplätze mit einer Wippe, einer Schaukel und einer Sandkiste sind nicht mehr zeitgemäß und unattraktiv. Wir wollen die positive Erfahrung der ‚Leuchtturmspielplätze‘ auch auf die Ortsteile ausdehnen und so weiter qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Spielräume für die Kinder und Jugendlichen in Ahaus bieten“, sagt Wilfried Hollekamp, Leiter des Fachbereichs Jugend.

Die „Leuchtturmspielplätze“ im Schlossgarten und das Freizeitgelände Ork mit Westernstadt, Skateplatz, Bikepark und anderen Angeboten seien Magneten für Kinder und Jugendliche, die in die Planungen mit einbezogen und zu ihren Ideen und Wünschen befragt wurden.

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