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„Bombe“ in Alstätte ist nur eine Kugel aus Metall

Alstätte -

Ein vermeintlicher Bombenfund hat am Sonntag für einen Einsatz von Polizei und Kampfmittelräumdienst an der Haarmühle gesorgt.

Montag, 09.03.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 17:36 Uhr

Zwei niederländische Schatzsucher (14 und 15 Jahre alt) waren zuvor mit ihren Metalldetektoren auf einen schweren metallischen Gegenstand im Boden gestoßen und hatten daraufhin Alarm ausgelöst, weil sie glaubten, eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden zu haben. Die beiden Schatzsucher hatten ihre Suche an der Haarmühle gestartet, an der sie zuvor schon – erfolglos – nach dem verlorenen Ring vom Vater des 14-Jährigen gesucht hatten. Allerdings waren sie dabei auf schöne Gegenstände im Boden gestoßen und deswegen erneut zur Haarmühle gekommen. Diesmal fanden sie im dritten Anlauf eine Metallkugel, groß wie ein Ball: „Shit, das ist eine Bombe“, rief einer der Jungen. Dann informierten sie mithilfe von Passanten die deutsche Polizei. Die verständigte das Ahauser Ordnungsamt und dessen Mitarbeiter den Kampfmittelräumdienst Arnsberg. Das Areal wurde weiträumig gesperrt. Am Ende entpuppte sich die Bombe als Ball aus Metall – möglicherweise eine Kugel eines Gitterzaunes. Die beiden Jungen mussten sich belehren lassen, dass die Schatzsuche mit Detektoren in Deutschland nicht ohne Weiteres erlaubt ist.

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