Server gingen bei Live-Übertragung in die Knie
Mehr als 3200 klicken den Online-Gottesdienst

Ahaus -

Eine Premiere gab es an Palmsonntag: Die beiden Pfarreien in Ahaus und Alstätte haben zum ersten Mal einen Gottesdienst live ins Internet übertragen.

Montag, 06.04.2020, 17:07 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 16:56 Uhr
Der Gottesdienst kann immer noch über die Seiten der Kirchengemeinden abgerufen werden
Der Gottesdienst kann immer noch über die Seiten der Kirchengemeinden abgerufen werden Foto: Youtube

Das Angebot wurde sehr gut angenommen: Mehr als 3200 Mitfeiernde und Zuschauer haben mittlerweile auf den Livestream aus der St.-Marien-Kirche in Ahaus zugegriffen.

Für Pfarrer Stefan Jürgens war es eine ganz neue Erfahrung, in einer nahezu leeren Kirche einen Gottesdienst zu leiten. Denn eigentlich ist die feiernde Gemeinde Trägerin der heiligen Eucharistie, nicht der Priester. Gemeinschaft ist da nur auf eine geistliche Weise möglich, über die Verbundenheit im Gebet.

Mehr als 200 Porträtfotos von Gemeindemitgliedern befanden sich deshalb in den Kirchenbänken. Das Projekt angestoßen hatte Jürgen Brüning von der Ahauser Firma Audiokonzept. Brüning und sein Team haben sich in der vergangenen Woche um die technische Umsetzung gekümmert.

Wir hatten allerdings nicht mit derart hohen Zugriffszahlen gerechnet.

Martin Schmitz von der Firma Kampanile

Die Medienagentur Kampanile hat dafür gesorgt, dass der Stream zugänglich wird. „Wir hatten allerdings nicht mit derart hohen Zugriffszahlen gerechnet“, sagt Martin Schmitz von der Firma Kampanile.

Das habe zwischenzeitlich dafür gesorgt, dass die Homepage nicht erreichbar war, denn zeitgleich liefen die Zugriffe auf den Livestream aus dem Paulusdom auf demselben Server. „Unsere Techniker konnten das Problem schnell beheben. Diesen Engpass wird es bei den nächsten Übertragungen nicht geben.“

Mit der Vorbereitung und Umsetzung der Gottesdienste sind neben den Seelsorgern die Kirchenmusiker Anne-Katrin Vogel und Jan Willem Docter betraut. Eine Lektorin und der jeweilige Küster dürfen ebenfalls ihren Dienst tun. Verwaltungsreferent Marc Klein-Günnewick bedient die Kamera. Der Stream kann direkt auf den Startseiten www.st-marien-ahaus.de und www.mariae-himmelfahrt.info geklickt werden.

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