Wiederaufnahme des Schulbetriebs
Der Unterricht findet komplett vormittags statt

Ahaus -

Schrittweise nehmen die Schulen in Ahaus wieder ihren Betrieb auf – zum Teil freiwillig, aber auch verpflichtend. Dabei konzentrieren sich die Lehrveranstaltungen zunächst auf die Vormittage. Geschlossen bleiben hingegen die Schulmensen.

Mittwoch, 22.04.2020, 06:26 Uhr aktualisiert: 23.04.2020, 17:16 Uhr

Die Schulleitungen der allgemeinbildenden weiterführenden Schulen in Ahaus und die Stadtverwaltung haben sich am Montag zum geplanten Schulstart in dieser Woche abgestimmt, erklärt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Ab dem morgigen Donnerstag (23. April) beginnt der Schulbetrieb an den weiterführenden Schulen zunächst für die jeweiligen Abschlussklassen. Dies gilt für 216 Abiturientinnen und Abiturienten der beiden Gymnasien und 295 Schülerinnen und Schüler der zehnten Schuljahre der Anne-Frank-Realschule und der Irena-Sendler-Gesamtschule. Das Angebot für die Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist für die Schüler freiwillig. Für die Abschlussklassen der Sekundarstufe I ist der Unterricht allerdings Pflicht.

Ziel der Runde im Ahauser Ratssaal war es, möglichst einheitliche Regelungen und Rahmenbedingungen für einen sicheren Schulbetrieb und das gesamte „Drumherum“ zu erarbeiten. Der Unterricht und die prüfungsvorbereitenden Maßnahmen finden nach Abstimmung zwischen Schulleitungen und Stadt komplett vormittags statt. Dementsprechend und unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsvorgaben wird auch die Schülerbeförderung geplant. Hier stimmt sich die Verwaltung aktuell mit den zuständigen Verkehrsunternehmen ab.

Die Schulen haben für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs Raumnutzungs- und Hygienepläne aufgestellt. Demnach werden die Unterrichts- und Prüfungsräume so eingerichtet, dass der vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Schülern und Lehrkräften eingehalten wird. Der Kreis Borken organisiert zentral für alle Schulen Masken und Desinfektionsmittel. Auch die Reinigungspläne der Räume und Sanitäranlagen werden bedarfsgerecht angepasst.

Ein Mensabetrieb ist nach derzeitiger Corona-Schutzverordnung nicht gestattet und mit Blick auf den Vormittagsunterricht auch nicht notwendig, so die Stadt abschließend.

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