Wenn die Türen des Alstätter Freibads für Besucher geschlossen sind, legt der Förderverein richtig los
Arbeit beginnt in der Pause

Alstätte -

Nach der Freibadsaison ist vor der Freibadsaison – jedenfalls für die Mitglieder des Fördervereins Freibad Alstätte.

Freitag, 25.09.2020, 18:00 Uhr
Alfons ter Huurne, Thomas Busch
Alfons ter Huurne, Thomas Busch Foto: Bernd Schäfer

Wenn im Spätsommer die letzten Badegäste die Anlage verlassen haben, greifen sie zur Schaufel, um das Areal für das nächste Jahr aufzuhübschen – in dem das 50-jährige Bestehen des Freibads gefeiert wird.

Oder, wie momentan, erst einmal zur Forke: Die Vorbereitungen für das aktuelle Projekt erfordern, das Pflaster rund um das Kleinkindbecken aufzunehmen. Ein großer Teil der Steine liegt schon fein säuberlich gestapelt auf Paletten, damit an diesem Wochenende an einer etwas komplexeren Sache gearbeitet werden kann: Der Kunststoffrand des alten Schwimmbeckens wird entfernt, nur die Bodenplatte aus Beton kann bleiben. Auf die soll später die Attraktion der nächsten Saison aufgesetzt werden – eine neue Wasserlandschaft für Kinder und Familien.

Nicht der Norm entsprechend

„Das alte Becken entspricht nicht mehr der aktuellen Norm“, erklärt Fördervereins-Mitglied Stefan Beckers . „Deshalb hatten wir die Idee, eine Spiellandschaft für Kinder dort hin zu machen.“ Das neue Becken, das als Fertigteil von einer Firma im Emsland geliefert wird, hat eine ähnliche Größe wie das aktuelle, bietet aber mehr Spielmöglichkeiten. Und ist deshalb kein billiger Spaß: Etwa 130 000 Euro investiert der Förderverein in die Wasserlandschaft.

Hinzu werden rund 800 Arbeitsstunden kommen, schätzt Thomas Busch. Die werden von den gut 50 Mitgliedern des Vereins geleistet, die mit ehrenamtlicher Arbeit dafür sorgen, dass solche Projekte überhaupt zu stemmen sind.

Findlinge gesucht

Insgesamt hat der Förderverein Freibad Alstätte rund 750 zahlende Mitglieder. Neben dem Einbau des neuen Beckens steht die Überarbeitung eines Teils der Grünanlagen auf der Alstätter To-Do-Liste.

Statt der Hecken soll künftig ein Sandstreifen mit Findlingen und Dünengras Strandflair verbreiten. „Dafür suchen wir noch Findlinge“, hofft Stefan Beckers, dass sich ein oder mehrere Alstätter finden, die ein paar ordentliche „Brocken“ für die Gestaltung des Freibads an den Verein abgeben. Eine andere Möglichkeit, den Förderverein bei seiner Arbeit für ein schönes Freibad zu unterstützen, ist die Stimmabgabe bei der Sponsoringaktion der Stadtwerke Ahaus.

Stimmen werden benötigt

Die ist bis zum 30. September unter der Internet-Adresse region-bewegen.de/stadtwerke-ahaus möglich. Aktuell liefert sich das Freibad ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem anderen Projekt. „Wir brauchen jede Unterstützung“, rufen die Mitglieder des Fördervereins alle auf, die im Sommer gerne das Alstätter Freibad nutzen, sich an der Stimmabgabe zu beteiligen und dabei zu helfen, den Zuschuss von 2000 Euro zu bekommen.

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