Anmeldung bis spätestens drei Tage vorher beim Ordnungsamt erforderlich
Schlagabraum darf ab Oktober verbrannt werden

Ahaus -

Für das Verbrennen pflanzlicher Abfälle, das so genannte „Abbrennen von Schlagabraum“, welches unter Beachtung bestimmter Sicherheitsauflagen und innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglich ist, gibt es neue Auflagen.

Mittwoch, 30.09.2020, 18:17 Uhr
In den Außenbereichen darf Gehölzschnitt ab heute verbrannt werden. Allerdings sollte vorher geprüft werden, ob der Abraum nicht anders besser verwendet werden könnte.
In den Außenbereichen darf Gehölzschnitt ab heute verbrannt werden. Allerdings sollte vorher geprüft werden, ob der Abraum nicht anders besser verwendet werden könnte. Foto: bel

Diese können in der der „Allgemeinverfügung zur Verbrennung von Schlagabraum auf dem Gebiet der Stadt Ahaus“ nachgelesen werden. Eine wesentliche Änderung bezieht sich auf das Zeitfenster: Das Verbrennen ist vom 1. Oktober bis zum 15. März des Folgejahrs möglich.

Es muss zwingend mindestens drei Werktage vor dem vorgesehen Termin schriftlich beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Ahaus angemeldet werden. Dafür steht auf der Website der Stadt ein Formular zum Download bereit. Hier kann auch die Allgemeinverfügung mit den Auflagen aufgerufen werden. Im genannten Zeitraum ist das Abbrennen von Schlagabraum aus Maßnahmen zur Pflege von Wallhecken, Windschutzstreifen sowie Ufergehölzen außerhalb bebauter Ortsteile mit ausreichendem Abstand zur nächsten Bebauung nur zulässig, wenn eine andere Art der Entsorgung nicht möglich ist. Aufgrund landschaftsrechtlicher Regelungen sind die dazu entsprechenden Pflegemaßnahmen bis zum 28. Februar abzuschließen.

Gartenabfälle, Grünschnitt und sonstige (Holz-)Abfälle sind von dieser Ausnahmegenehmigung ausdrücklich nicht erfasst und müssen dem Wertstoffhof zugeführt werden.

Grundsätzlich sollte man sich auch vorweg Gedanken machen, ob der Schlagabraum nicht grundsätzlich anderweitig verwendet werden könnte, etwa als stoffliche Verwertung mittels Holz-Schredder/-Häcksler im Sinne der Landschaftspflege auf dem Wall oder zur Energieholzverarbeitung. Auch die Anlage einer Totholzhecke zur Schaffung von Lebensraum könnte eine denkbare Alternative darstellen.

Das Verbrennen ist nur werktags bis zum Einbruch der Dunkelheit zulässig und ist mit Einbruch der Dunkelheit zu löschen. Eine nicht angezeigte oder unzulässige Verbrennung kann einen kostenpflichtigen Einsatz der Feuerwehr auslösen und darüber hinaus bußgeldrechtlich geahndet werden.

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