Hannah Krause ist „Azubi des Quartals“
Traumnoten und auch menschlich ein Vorbild

Alstätte -

Vier Mal pro Jahr zeichnet der Maler- und Lackiererinnungsverband Westfalen den „Azubi des Quartals“ aus. Jetzt konnte sich Hannah Krause die begehrte Auszeichnung sichern.

Montag, 14.12.2020, 17:55 Uhr aktualisiert: 18.12.2020, 19:01 Uhr
Hannah Krause ist „Azubi des Quartals“.
Hannah Krause ist „Azubi des Quartals“. Foto: privat

Die junge Abiturientin begann ihre Ausbildung zur Maler- und Lackiererin ganz bewusst im Unternehmen von Helmut Witte . „Nach der ganzen Lernerei für die Abiturprüfungen wollte ich gerne endlich praktisch arbeiten und mit einer Ausbildung die Basis für meinen späteren Berufswunsch legen“, bringt die angehende Berufsschullehrerin ihre Motive für die handwerkliche Ausbildung auf den Punkt. „Damals kamen für mich die Ausbildungsberufe zur Tischlerin und zur Maler- und Lackiererin in Frage. Aufgrund des Praktikums bei der Firma Witte war aber schnell klar, dass ich Maler- und Lackiererin werden wollte.“

Körperlich sehr anstrengend

Auch Ausbilder Helmut Witte, der das Familienunternehmen gemeinsam mit Sohn Johannes führt, war schnell von Hannah Krause begeistert. „Ihre ruhige und besonnene Art, ihre positive Grundeinstellung und vor allem das Feedback meiner Mitarbeiter nach dem Praktikum sorgten dafür, dass ich Hannah Krause gerne den Ausbildungsvertrag anbot.“

Auch wenn Hannah Krause zu Beginn ihrer Ausbildung durchaus sportlich und körperlich in guter Form war stellte sie bereits in den ersten Wochen der Lehre fest, dass sie einiges an Muskelmasse aufbauen würde. „Das erste Jahr war körperlich sehr anstrengend. Aber es war auch ein gutes Gefühl, zu spüren, dass man tagsüber an der frischen Luft und körperlich gefordert war. Nach einigen Monaten war das kein Problem mehr und ich genoss die Vielfältigkeit der Aufgaben, Baustellen und Projekte. Es ist einfach toll, jeden Tag zu sehen, was man geschaffen hat.“

Für Landesleistungswettbewerb qualifiziert

Das unterstreichen nicht nur die Noten der ambitionierten Auszubildenden. „Auch unsere Gesellen waren voll des Lobes und freuten sich, wenn Hannah Krause sie zu den Baustellen begleitete“, sagt Helmut Witte. Dieses positive Bild zeichnete Hannah Krause über die gesamte Ausbildungszeit fort. Topnoten in der Berufsschule und der Überbetrieblichen Lehrgangsunterweisung, eine starke Performance im Betrieb und das Herz am rechten Fleck. „Für unsere anderen Auszubildenden war Hannah Krause stets eine Unterstützung und sorgte durch Nachhilfe dafür, dass auch schwächeren Lehrlingen die Lerninhalte vermittelt wurden“, freut sich Witte über die Unterstützung der musikalischen Ahauserin.

Nicht verwunderlich also, dass Hannah Krause die Gesellenprüfung mit Traumnoten absolvierte und sich aufgrund dieser erstklassigen Leistungen als Kammerbeste für den Landesleistungswettbewerb qualifizierte. Der wurde aufgrund der Pandemiesituation nach dem Notenspiegel entschieden, was für Hannah Krause bei 98 Punkten (von möglichen 100) im praktischen und 99 (von möglichen 100) im theoretischen Teil den Sieg bedeutete. Der Bundesleistungswettbewerb, der voraussichtlich im kommenden Frühjahr stattfindet, ist bereits jetzt ein fester Termin im Kalender der 21-Jährigen. Für die Jury des Wettbewerbs zum Azubi des Quartals war die Auszeichnung von Hannah Krause somit logisch: „Traumnoten, ein tolles Arbeits- und Sozialverhalten und menschlich ein Vorbild.“

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