Altenhilfe-Einrichtungen der St.-Antonius-Hospital GmbH
Die Zweit-Impfung verläuft erfolgreich

Gronau/Epe/Alstätte -

In den den Altenhilfe-Einrichtungen der St.-Antonius-Hospital Gronau GmbH sind in diesen Tagen die wichtigen Zweit-Impfungen erfolgt. Ein Großteil der Bewohner und der Mitarbeitenden sind damit nach einer Aufbau-Zeit von etwa zehn bis 14 Tagen vor einer Infektion mit dem gefährlichen Covid-19-Erreger weitestgehend geschützt, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.

Sonntag, 07.02.2021, 16:12 Uhr aktualisiert: 07.02.2021, 17:10 Uhr
Mit dem zweiten Pieks steigt die Sicherheit der Geimpften. Nach zehn bis 14 Tagen sollte das Immunsystem gegen das Corona-Virus gefeit sein.
Mit dem zweiten Pieks steigt die Sicherheit der Geimpften. Nach zehn bis 14 Tagen sollte das Immunsystem gegen das Corona-Virus gefeit sein. Foto: Wolfgang Attermeyer

„Wir freuen uns über die gute Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden in unseren vier Einrichtungen in Gronau, Epe und Alstätte“, wird Ralf Flege , Kaufmännischer Leiter des Bereiches Altenhilfe, zitiert. „Die meisten Personen haben sich sofort bereit erklärt, sich zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Bewohner und Mitarbeiter, impfen zu lassen. Sicher gibt es auch einige, die noch zu überzeugen sind, aber die etwaige Skepsis wird sich wohl in der kommenden Zeit auflösen. Wir gehen davon aus, dass weitere Personen zu der Erkenntnis kommen, dass die Impfung wichtig und richtig ist. Drängen wollen wir aber niemanden“, erklärt Ralf Flege weiter.

Impfung

In den Altenhilfe-Einrichtungen der St.-Antonius-Hospital Gronau GmbH in Gronau, Epe und Alstätte sowie im Betreuten Wohnen im Seniorenwohnpark Alstätte kam der Impfstoff von Biontech/Pfizer zum Einsatz. Laut Herstellerangaben ist die Wirkung des Impfstoffes nach einer Aufbau-Zeit von circa zehn bis 14 Tagen erreicht, wenn sich das Immunsystem auf den Erreger eingestellt hat. Ist dieser Prozess abgeschlossen, sinkt demnach das Ansteckungsrisiko.

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„Man kann sich sicher vorstellen, dass uns die Organisation und die Durchführung der beiden zeitversetzten Impftermine in all unseren Einrichtungen vor enorme Herausforderungen gestellt hat, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Alle Beteiligten – unsere Mitarbeitenden genauso wie die mobilen Impfteams der Hausarztpraxen – haben Hand in Hand zusammengearbeitet. Das hat überall sehr gut geklappt und war effektiv“, bedankt sich Ralf Flege bei allen Beteiligten. „Trotz Impfung gelten aber weiterhin die derzeitigen Besucherregelungen in unseren Altenhilfe-Einrichtungen. Das wird auch wohl noch einige Zeit so bleiben. Letztlich hängt das weitere Vorgehen von den Vorgaben der Behörden und Ministerien ab“, erklärt Flege. „Wir stehen in laufendem Kontakt zu den Entscheidungsträgern und legen größten Wert auf die Einhaltung der jeweils gültigen Regelungen. Das ist nicht immer ganz einfach. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit stufenweise wieder zu Lockerungen kommen kann. Genau weiß das derzeit leider niemand.“

Auch im Krankenhaus werden die Mitarbeitenden mit höchster Gefährdungsstufe in den kommenden Tagen zum zweiten Mal geimpft. Der dafür erforderliche Impfstoff steht bereit. Wann weitere Impftermine für Mitarbeitende aus geringeren Gefährdungsgruppen stattfinden können, hängt von der Lieferbarkeit der dringend erwarteten Impfdosen ab.

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