FDP-Politiker Markus zieht Bilanz
„Auf gutem Weg“

Drensteinfurt -

Markus Diekhoff ist ein viel beschäftigter Mann. Er ist nicht nur Vorsitzender des Ortsverbandes, sondern auch des Kreisverbandes der FDP. Zudem arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Gronauer Landtagsabgeordneten Karlheinz Busen. Im WN-Gespräch zieht der Drensteinfurter Politiker eine erste Bilanz seiner Arbeit.

Freitag, 19.10.2012, 08:10 Uhr

FDP-Politiker Markus zieht Bilanz : „Auf gutem Weg“
Markus Diekhoff ist ein viel beschäftigter Mann. Er steht nicht nur an der Spitze der Orts- und Kreis-FDP, sondern arbeitet auch noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro des Landtagsabgeordneten Karlheinz Busen aus Gronau. Foto: -tif-

Auf „einem guten Weg“ sieht Markus Diekhoff derzeit die FDP – sowohl auf Orts- als auch auf Bundesebene. Der Vorsitzende der Drensteinfurter Liberalen ist zuversichtlich, dass seine Partei bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr und auch bei den Kommunalwahlen im Jahr 2014 ein erfreuliches Ergebnis erreichen wird.

In Drensteinfurt hatte die FDP bei der letzten Wahl im Jahr 2009 das angepeilte zweistellige Ergebnis mit 9,6 Prozent zwar knapp verpasst, sich aber dennoch auf drei Sitze im Stadtrat verbessert. Auch die Mitgliederzahl im Ortsverband ist stabil bei rund 30 Mitgliedern geblieben. Von der allgemeinen FDP-Krise auf Landes- und Bundesebene will Markus Diekhoff folglich nichts wissen: „Hier im Ort ist das nicht das Thema. Die Krise ist größtenteils an uns vorbei gegangen.“ Dennoch hat sich gerade für den 34-Jährigen in den vergangenen Monaten und Wochen beruflich und politisch viel verändert. Mit der plötzlichen Neuwahl im Düsseldorfer Landtag und der damit verbundenen Abwahl von Dr. Stefan Romberg stand auch Markus Diekhoff kurzfristig vor dem beruflichen Aus. Seit 2004 hatte er für den FDP-Abgeordneten als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Abgeordnetenhaus gearbeitet. Durch das politische Aus für Dr. Romberg musste er diesen Posten räumen.

Doch mit der Landtagswahl im Mai, bei der die FDP mit 8,6 Prozent und damit dem zweitbesten Ergebnis in der Landesgeschichte in den Landtag eingezogen war, ergab sich für ihn schnell eine neue Möglichkeit: Jetzt arbeitet er an der Seite des Abgeordneten Karlheinz Busen aus Gronau, ebenfalls als wissenschaftlicher Berater. Das Erarbeiten von Fachausschusssitzungen, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Koordination mit den anderen Abgeordneten: All das steht jetzt wieder auf seiner Tagesordnung.

Eine weitere Änderung ereilte Markus Diekhoff im August, als er zum neuen Kreisvorsitzenden der Liberalen gewählt wurde. In dieser Funktion gilt es für ihn, die Interessen aller 13 Ortsverbände unter einen Hut zu bringen und zu koordinieren. „Die FDP im Kreis Warendorf wird aus Drensteinfurt geprägt“, freut sich der neue Vorsitzende, da auch schon Stefan Romberg als Drensteinfurter die Kreis-FDP geführt hatte.

Eine weitere Neuerung erwartet den FDP-Politiker im Oktober: Dann soll er noch ein neues Amt bekleiden, nämlich das des stellvertretenden Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbandes. Trotz der vielen Ämter auf Kreis- und Bezirksebene lässt der Familienvater die Ortspolitik nicht aus den Augen. Gerade in der zurzeit allgegenwärtigen Diskussion um einen neuen Drogeriemarkt-Standort vertritt seine Partei einen klaren Standpunkt: „Man sollte schnellstmöglich einen neuen Standort für einen Markt finden und deshalb auch alle verfügbaren Standorte anbieten“, so Diekhoff. Ob Innenstadt, Kleiststraße oder Bahnhofsumfeld: Die Hauptsache für die FDP sei, dass Drensteinfurt eine Drogerie bekommt, denn sonst schwinde das Interesse der großen Ketten. Gerade den Verfechtern des innenstädtischen Standortes möchte der Ortsvorsitzende entgegensetzten, dass im Zuge der neuen Baugebiete die Innenstadt immer mehr aus dem Zentrum rücke. „Betrachtet man Drensteinfurt von oben, ist die Innenstadt fast schon der nördliche Zipfel. Das Gelände am Bahnhof entwickelt sich zur neuen Mitte der Stadt, so der FDP-Kreisvorsitzende.

Für die Zukunft ist sich Markus Diekhoff sicher, dass die FDP in der Wersestadt eine tragende Rolle spielen werde: „Wir haben ein gutes Team, mit dem wir weiter an unserem Profil arbeiten werden, um Drensteinfurt zu verbessern.“

Auf Bundesebene wünscht er sich, dass wieder ein zweistelliges Ergebnis erreicht wird und damit die schwarz-gelbe Koalition aufrecht erhalten werden kann. „Mit Daniel Bahr haben wir einen guten Kandidaten im Münsterland. Und ich rechne uns in unserer Region gute Chancen aus. Wir vor Ort werden mit einem starken Wahlkampf alles dafür tun“, prognostiziert Diekhoff.

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