Gronau
Hilfe ist eine Selbstverständlichkeit

Montag, 26.05.2008, 10:05 Uhr

Gronau-Epe. Seine eigene Freude mit Menschen zu teilen, denen es schlechter geht, ist für den Kegelclub „Königsklasse“ zur Selbstverständlichkeit geworden. Regelmäßig sammelten die Mitglieder bei ihren Treffen Spenden, die nach Jahren zu einem beachtlichen Betrag gewachsen sind. Zu ihrem 20-jährigen Gründungstreffen ist der Gedanke des Helfens wie schon beim letzten Jubiläum immer noch präsent. Die Vertreter der Eper Arbeitskreise „Schulgeld für Uganda “ und „Oeiras Floriano Brasilien“, Martin Narowski und Berthold Deitermann , folgten der Einladung des Kegelclubs. Dieser leerte jetzt wieder seine Kasse zur Spendenübergabe von insgesamt 1400 Euro, die zu gleichen Teilen aufgeteilt wurden.

Seit 15 Jahren ist der Arbeitskreis „Schulgeld für Uganda“ in Afrika tätig. Hier unterstützt er Schulklassen, Studenten und Auszubildende. „Wer sich selbst einmal ein Bild von dem in Afrika gegenwärtigen Elend gemacht hat, wird von dem Willen zu helfen geleitet“, sagte Martin Narowski dankend.

Mit vielen Helfern der Gemeinde St. Agatha unterstützt er die Partnergemeinde St. Agatha in Lwebitakuli bei Masaka. „Mit der Spende ihres Kegelclubs“, so Martin Narowski an die Kegelbrüder, „können 16 Kinder ein Jahr lang unterstützt werden. Diese Unterstützung ist ein ordentlicher Beitrag.“

Für Menschen in einem Land, wo das Wasserproblem und die tägliche Beschaffung der Nahrungsmittel das Hauptproblem ist, arbeitet auch Berthold Deitermann. Er erklärte dem Kegelclub, welch einen großen Nutzen die Spende an das Bistum Oeiras Floriano in Brasilien liefert. Hier sollen durch das Geld des Kegelclubs neue Schulmöbel angeschafft werden. Der Arbeitskreis für Brasilien ist durch Bischof Dinkelborg, der sein Amt in Brasilien vor 50 Jahren angenommen hatte, entstanden. Seitdem unterstützt der Arbeitskreis Projekte für Kleinbauern, den Bau von Trinkwasserbrunnen und versorgt jährlich 160 Grundschulkinder.

Für die Unterstützung dieser Projekte gilt, dass jeder Beitrag hilft. Die Vertreter der Arbeitskreise garantieren, dass alle Spendengelder eins zu eins an den Orten ihrer Verwendung überkommen.

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