Gronau
Erektionsstörungen nach Therapie gegen Prostatakrebs

Freitag, 29.01.2010, 09:01 Uhr

Gronau - In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 50 000 Männer an Prostatakrebs , d.h. dies ist in unserem Land die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Rechtzeitig erkannt, bestehen gute Aussichten auf eine vollständige Heilung dieser Krankheit. Die Standardtherapien - die operative Entfernung der Prostata wie auch die externe oder interne Bestrahlung - haben aber auch Nebenwirkungen mit starken Auswirkungen unter anderem auf Intimität und Geschlechtsleben des betroffenen Mannes und seiner Partnerin, da Potenz und Kontinenz beeinträchtigt sein können.

Beim nächsten Treffen der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Gronau am Montag (1. Februar) wird Dr. Jörn Witt , Chefarzt der Urologischen Abteilung am Gronauer St.-Antonius-Hospital und Leiter des Prostatazentrums Nordwest (www.pznw.de), darstellen, mit welchen Veränderungen zu rechnen ist, wobei auch Operationstechnik und -verlauf eine Rolle spielen, und welche medizinischen Möglichkeiten es gibt, hier zumindest teilweise Abhilfe zu schaffen. Im Anschluss an den Vortrag wird Dr. Witt Fragen der Zuhörer beantworten.

In der Arbeit der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Gronau verfolgt auch dieser Vortrag mehrere Ziele, nämlich die Gruppenmitglieder zu gut informierten und entscheidungsfähigen Patienten zu machen und die Öffentlichkeit über wichtige Aspekte des Prostatakrebses, der Erkennung und der Behandlung zu informieren.

Die Veranstaltung findet statt im Schulungsraum des St.-Antonius-Hospitals (Möllenweg 22 in Gronau, Zugang von der Eingangshalle aus beschildert) und beginnt um 18 Uhr. Mitglieder und Gäste sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Interessierte auch im Internet.

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