Gronau
Flandern begeistert Eperaner

Donnerstag, 09.09.2010, 07:09 Uhr

Gronau-Epe - Eine Reisegruppe des Heimatvereins Epe erkundet zurzeit Flandern . Gestartet wurde das Besichtigungsprogramm in Antwerpen, der Hafenstadt an der Schelde. Einen Schwerpunkt bildete das künstlerische Schaffen des aus Siegen stammenden flämischen Malers Peter Paul Rubens . In der Kathedrale werden neuerdings bedeutende Malereien seines Schaffens ausgestellt, zusätzlich zu den Arbeiten, die das Gotteshaus dauerhaft schmücken. Am Rubensdenkmal vorbei führte die Stadtexkursion zum Rubenshaus und Sehenswürdigkeiten wie den Jugendstilbahnhof Antwerpens. Auf dem innerstädtischen Jacobusweg endete die Begegnung mit Rubens an seinem Grab in der Jacobuskirche.

Durch den niederländischen Teil Flanderns mit den Städten Aardenburg und Sluis schloss der programmintensive Tag nach einer Küstenfahrt von Knokke über Zeebrugge in Oostende ab. Auch am zweiten Tag hatten die Eper Reisenden Glück mit dem Wetter, und so wurde es ein frühes sonniges Erlebnis, die Nordsee bei einem Spaziergang am Fährhafen und auf der langen Seebrücke zu genießen. Die Einstimmung auf eine Gedenkfeier auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Langemarck bekam die Gruppe während der Küstenfahrt zur Ijzer und der im Ersten Weltkrieg total zerstörten Stadt Diksmuide im flandrischen Städtchen Langemark. Ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie ein Lehrer der Eper Langemarckschule (heute Hermann-Löns-Schule) legten an der Gedenkstätte die von einer Schulklasse der Hermann-Löns-Schule gefertigten Blumen mit brennenden Kerzen nieder (WN berichteten).

Durch die ehemaligen Schlachtfelder führte der Weg in die Hauptstadt der Grafen Flanderns, Gent, heute ostflandrische Regierungshauptstadt. Wichtigster Besichtigungsort war die St.-Bavo-Kathedrale mit dem Genter Altar. Nach dem Stadtspaziergang gab es die wohlverdiente Rast auf der Kornleie, der Grasleie gegenüber, dazwischen der Fluss Leie, der in Gent in die Schelde fließt. Gestern, so der aktuelle Bericht der Gruppe aus Flandern, besuchten die Eperaner die Weltkulturerbe­stadt Brügge und anschließend Damme. Am heutigen Donnerstag soll die abschließende Führung in Brüssel sein, bevor der Bus Epe gegen 21 Uhr erreichen wird.

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