Gronau
13 Tonnen gingen nach Japan

Mittwoch, 16.03.2011, 17:03 Uhr

Gronau - In Japan drohe jetzt auch Gefahr durch radioaktive Stoffe aus Deutschland, berichtete am Mittwoch der MDR . Nach Informationen der MDR-Rechercheredaktion wurden allein im Jahr 2010 mindestens drei Transporte von Uranhexafluorid von Gronau aus an die japanische Wiederaufbereitungsanlage Mitsubishi Nuclear Fuel in der Präfektur Ibaraki durchgeführt. Ibaraki sei besonders schlimm von der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe betroffen und liegt zwischen der Hauptstadt Tokio und dem Katastrophen-Reaktor Fukushima.

Ein Sprecher der Urananreicherungsanlage in Gronau habe auf MDR-Anfrage den Transport von rund 13 Tonnen Uranhexafluorid nach Japan im Jahr 2010 bestätigt, so der MDR weiter. „Was mit dem Uranhexafluorid im japanischen Ibaraki geschehen ist und in welchem Zustand die Anlage dort nach der Naturkatastrophe ist, können wir nicht sagen“, so der Sprecher. Man sei nur Dienstleister gewesen.

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