Gronau
Johannesschule auf dem Siegerpodest

Mittwoch, 28.12.2011, 09:39 Uhr

Gronau - Die Gewinner im Schülerwettbewerb des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums stehen fest. In der Altersgruppe II (Klassen 8 bis 10) steht die Klasse 1 der Johannesschule in Gronau mit ihrem Bilderbuch für kleine Kinder „So schön könnte es an der Dinkel sein“ auf dem Siegerpodest.

„Was ist? - ökologisch intakt? Was fehlt? - an Strukturen? Was soll? - verbessert werden? Was kann? - von uns selbst getan werden?“ Unter diesen Leitlinien haben sich Kinder und Jugendliche in NRW Bäche und Flüsse in ihrer Nähe angeschaut. Knapp 2700 Schülerinnen und Schüler sind dem Aufruf von Umweltminister Johannes Remmel gefolgt und haben vielfältige Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss erarbeitet. Die Resonanz auf den Wettbewerb hat mich sehr beeindruckt“, so Remmel. Am 6. Juli überreicht er den drei Erstplatzierten beider Altersgruppen in Düsseldorf ihre Gewinner-Urkunden. Die zwei Siegerklassen erhalten zusätzlich ein Preisgeld von je 1000 Euro.

Die Jury war begeistert von den vielfältigen, kreativen Ideen und beeindruckt vom großen Engagement der Teilnehmenden. Die Jury orientierte sich an den Wettbewerbs-Kriterien inhaltliche Qualität, Kreativität, Engage­ment, öffentlichkeitswirksame Darstellung sowie möglichst nachhaltiges Wirken des Beitrages über den Wettbewerb hinaus. „Wenn auch nicht alle einen Preis gewinnen können, so schrieben viele Pädagogen, dass ihre Schülerinnen und Schüler eine Menge über ihr Fließgewässer´ gelernt haben und vor allem, dass sie viel Spaß beim Erarbeiten der Beiträge hatten“, so die Jury.

Der Wettbewerb ist in das Landesprogramm „Lebendige Gewässer“ eingebunden. Damit werden Fluss- und Bachlandschaften wieder in einen natürlichen Zustand versetzt. „Wir investieren damit in Arten­vielfalt, natürlichen Hochwasserschutz und in die Attraktivität von Natur und Wasser“, erläutert Remmel. Pro Jahr stehen für das Programm „Lebendige Gewässer“ rund 80 Millionen Euro Fördergelder zur Ver­fügung. Bis zum Jahr 2027 sollen damit insgesamt 2.200 km an Ge­wässern in Nordrhein-Westfalen renaturiert werden.

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