Gronau
Boxen, Breakdance, exotische Gerichte und mehr

Samstag, 10.09.2011, 13:09 Uhr

Gronau - Morgen geht es um das Stadtteilzentrum „Mein Gronauer Westen“ - kurz: „GroW“ - rund: Zum ersten Mal lädt das Haus der Diakonie in Zusammenarbeit mit vielen Vereinen und Institutionen zu einem Stadtteilfest ein. „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie toll der Stadtwesten ist“, erklärt „GroW“-Leiterin Sonja Jürgen . Dabei solle das Miteinander gepflegt werden, „sodass der ganze Stadtteil etwas davon hat“. Das Fest am Sonntag (11. September) von 13 bis 17 Uhr findet - wie berichtet - unter dem Dach der Interkulturellen Woche statt.

Die Besucher erwarten Spiel, Spaß und Kulinarisches aus verschiedenen Ländern. Mit dabei ist zum Beispiel die Schützengesellschaft Brook-Spechtholtshook, die verschiedene Kinderspiele mitbringt. Das Kinder- und Jugendzentrum „Luise“ ist mit einer Breakdance-Gruppe vertreten: Die Kinder zwischen acht und zwölf Jahren werden ihr Können präsentieren. Eine Torwand und Ballkünstler steuert die SG Gronau bei. Sportlich geht es auch bei einer anderen Gruppe zu: Die Combat Hall wird neben einer Box- auch eine Artistik-Show zeigen.

Ihr handwerkliches Geschick können die Besucher am Stand der Jugendberufshilfe der Stadt Gronau versuchen: Sie bringt verschiedene Test wie den Schraubenschnelltest und das spiegelbildliche Malen mit. Gespür für die Urlaubskultur ist beim Jugendmigrationsdienst Gronau gefragt - und zwar für die der Deutschen: Auf verschiedenen Urlaubsfotos sollen die Besucher erraten, wer von den Abgebildeten aus Deutschland stammt.

Gleich mehrere Kindergärten aus dem Stadtwesten beteiligen sich ebenfalls am Stadtteilfest: Beispielsweise die Kita St. Antonius, die einen Spielstand aufbaut. Das Familienzentrum Wittekindshof und das DRK-Familienzentrum „Zum Regenbogenland“ steuern eine Popcornmaschine und einen Schminkstand bei, Letzteres in Zusammenarbeit mit dem Awo-Familienzentrum Epe. Das Familienzentrum „Luise“ ist mit Kreativangeboten wie den Bügelperlen und der Frauen-Elterngruppe dabei, die exotische Gerichte anbietet.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt auch das „GroW“ selbst, mit einem Café und Stand, an dem Würstchen und Pommes feilgeboten werden. Zudem gibt es an einer Cocktailbar nicht-alkoholische Getränke. Kuchen steuert auch der „Oase“-Verein bei. Lukullische Spezialitäten zum Probieren wird die Syrisch-orthodoxe Gemeinde an ihrem Stand offerieren, ebenso der Kurdische Freundeskreis.

Natürlich zeichnen auch für die musikalische Unterhaltung Lokalmatadore aus dem Stadtwesten verantwortlich: Der Posaunenchor und der Spielmannszug der Erlöserkirche wechseln sich mit ihrem Repertoire von 13 bis 15 Uhr ab.

Beteiligt sind zudem die Fatih-Moschee und der Tennisverein Grün-Gold. Finanziell unterstützt wird das Stadtteilfest von der Stadt Gronau.

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