Gronau
Die Tour startet: „1000 Freunde reisen durch Gronau“

Mittwoch, 21.09.2011, 10:09 Uhr

Gronau - In Reih und Glied stehen die über 1000 Tonfiguren , „Freunde“ genannt, in der Bürgerhalle und warten auf ihre große Tour. Und die steht bereits in den Startlöchern: Denn am Montagabend begann das Projekt „1000 Freunde reisen durch Gronau“, das vom Jugendmigrationsdienst Gronau mithilfe zahlreicher Kooperationspartner initiiert wurde und im Rahmen der interkulturellen Woche als positives Beispiel für das Thema Integration dienen soll.

Zwar erinnern die Tonfiguren ein wenig an die berühmte chinesische Terrakottaarmee, die Inspiration holte sich der Jugendmigrationsdienst jedoch an anderer Stelle, wie Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst deutlich macht: Das Projekt „Fields“ des englischen Künstlers Antony Gormley stand Pate. Gormley ließ von 60 Mexikanern 35000 Tonfiguren herstellen. Die Erkenntnis des Experiments: Trotz der Gleichartigkeit der Figuren besitzt jede individuelle Details.

In Anlehnung an diese Botschaft hat auch der Jugendmigrationsdienst mit zahlreichen Kooperationspartnern in Gronau, etwa dem „GroW“, den Kirchengemeinden und Kindergärten, über 1000 Tonfiguren herstellen lassen - mit dem Ziel, das Thema Integration positiv in der Öffentlichkeit zu platzieren.

 „In der Stadt leben etwa 5800 ausländische Mitbürger“, stellte Franziska Lengers fest. Für eben diese Mitbürger will das Projekt die „1000 Freunde“ an den unterschiedlichsten Orten aufbauen - etwa an der evangelischen, der katholischen und aramäischen Kirche, vor einer Moschee, vor dem Rathaus sowie an zahlreichen weiteren exponierten Plätzen.

Die „1000 Freunde“ und das Thema sollen so für alle sichtbar werden - das jedenfalls hoffen die Verantwortlichen.

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