Gronau
Kunst, Kultur und Kommunikation

Donnerstag, 01.09.2011, 11:09 Uhr

Gronau - Kunst, Kultur und Kommunikation stehen ab dem 10. September im Stadtwesten auf dem Programm: Zum zweiten Mal laden der Jugendmigrationsdienst Gronau, das Stadtteilzentrum „GroW“ der Diakonie und zahlreiche Kooperationspartner zu einer Interkulturellen Woche ein. Das Ziel ist dasselbe wie bei der ersten Auflage 2010: Durch Information und gemeinsame Aktionen soll die Integration gefördert werden. „Es sind viel mehr Akteure als im letzten Jahr mit dabei“, freut sich Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst. „Wir sind in Gronau auf einem guten Weg.“

Der Startschuss fällt am 10. September (Samstag) mit einem Interkulturellen Open-Air-Fest auf dem Gelände des Ökumenischen Kirchengarten „Oase“. Von 15 bis 20 Uhr sorgen abwechselnd vier Bands für Musik, darunter die junge Gronauer Formation „Colamenü“. „Da gibt es eine ganz tolle Mischung“, sagt Franziska Lengers. Garniert wird das Fest mit einem Speise- und Getränkeangebot, unter anderem an einer Cocktailbar, an der es nicht-alkoholische Drinks gibt. Der Eintritt ist frei.

Tags darauf am 11. September (Sonntag) geht es am „GroW“ an der Herzogstraße 60 rund: „Wir zusammen sind der Stadtwesten“ lautet das Motto des Stadtteilfestes. Der Name ist Programm: Von Kitas über Schulen bis zu Jugendzentren und Vereinen beteiligen sich zahlreiche Institutionen daran und stellen sich den Besuchern vor. „Das ist schön, dass wir ein Gesamt-Stadtteilfest hinbekommen“, freut sich „GroW“-Leiterin Sonja Jürgens . Sie verspricht ein Fest für die ganze Familie. Spiel, Spaß und der Austausch sollen von 15 bis 20 Uhr im Mittelpunkt stehen.

Ebenfalls im „GroW“ wird ab dem 13. September (Dienstag) für rund vier Wochen eine Ausstellung zu sehen sein, die sich den Hochzeitsbräuchen in Deutschland und anderen Ländern widmet. „Lauter Bräute im ,GroW“ lautet der Titel. Eröffnet wird die Präsentation um 17 Uhr, die unter anderem Fotos, einen Film über eine kasachische Hochzeit, viele Informationen und ein historisches schwarzes Brautkleid umfasst, das der Heimatverein zur Verfügung gestellt hat.

Ab dem 19. September heißt es dann: „1000 Freunde reisen durch Gronau“. Das Projekt in Kooperation mit Kindergärten, Schulen und Jugendzentren ist inspiriert vom Künstler Anthoney Gormley und seinem Projekt „Fields“. Wie dieser Künstler riefen die Kooperationspartner Kinder dazu auf, Tonfiguren anzufertigen. Mit rund 1000 Exponaten haben die Initiatoren gerechnet. Doch es werden wohl deutlich mehr, 1500 bis 2000 zirka. „Die Kinder haben so einen Spaß, die töpfern einfach durch“, schmunzelt Birgit Hüsing-Hackfort vom DRK-Familienzentrum „Regenbogenland“. Ab dem 19. September sollen diese „Freunde“ von der Bürgerhalle übers Rathaus bis zur Fatih-Moschee und der Syrisch-orthodoxen Kirche an verschiedenen Orten ausgestellt werden.

Es folgen Aktionen zum Weltkindertag (20. September, Bürgerhalle), ein Internationales Frauenkulturfrühstück mit Spezialitäten aus anderen Ländern (21. September ab 10 Uhr, „GroW“) sowie Berufserkundungen für Jugendliche in Zusammenarbeit mit der Fatih-Moschee und dem kurdischen Freundeskreis (20. und 22. September, 16 Uhr).

Im Driland Kolleg werden dann am 23. September von 15.30 bis 17.30 Uhr Studierende als „Kulturbotschafter“ bei einem Erzählcafé über ihre Erfahrungen mit Zuwanderung und Integration berichten.

Zum „Dialog mit Muslimen“ laden die Partner der Interkulturellen Woche am 26. September ein, beim Sommerfest der Fatih-Moschee von 11 bis 18 Uhr.

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