Gerlint Böttcher bei „Klangpralinen“
Gerlint Böttcher bei „Klangpralinen“

Dienstag, 15.11.2011, 16:11 Uhr

Gronau - Die Pianistin Gerlint Böttcher wird das nächste Konzert in der Reihe „ Klangpralinen “ gestalten. Es findet statt am 27. November (Sonntag) um 17 Uhr im Paul-Gerhardt-Heim.

Seit ihrem Konzertexamen ist Gerlint Böttcher auf vielen Konzertbühnen Europas und des Nahen Ostens tätig und konzertiert als Solistin renommierter Orchester wie etwa der Berliner Symphoniker, des Philharmonischen Staatsorchesters Halle, und des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen.

Ihr Studium an der Berliner Musikhochschule „ Hanns Eisler “ beendete sie mit der höchsten Anerkennung, dem Konzertexamen mit „Auszeichnung“. Zahlreiche internationale Preise hat sie zudem bisher gewonnen.

„Von atemberaubender Klasse und Dynamik“ sei ihr Spiel, „beschwörend und magisch“ und „von einer erregten Sensibilität“, hieß es in Kritiken. Die Webseite „klassik.com“ schreibt: „Es sind die Klänge und Ideen hinter den Noten, die bei Gerlint Böttcher zum Leben erweckt werden.“

Sie kann auf eine Reihe von Live-Mitschnitten in Rundfunk und Fernsehen zurückblicken. So wurde ihre Interpretation des ersten Klavierkonzerts von Schostakowitsch im Deutschlandradio übertragen. Dieser Auftritt wurde Thema der Fernsehdokumentation „Musik ohne Glamour“ des rbb, der sich mit den Hintergründen und der intensiven Vorbereitungsphase dieses Auftritts befasste. Der Film wird mittlerweile international mehrsprachig ausgestrahlt.

Auf ihrer Debüt-CD „Gerlint Böttcher - Klavier“ widmet sich die Pianistin Werken von Ravel, Mendelssohn, Liszt und Prokofjew. Ein Schwerpunkt ihres Interesses sind zudem Raritäten der Klaviermusik. So spielte sie 2007 im Rahmen einer mdr-Produktion in Leipzig Werke des tschechisch-österreichischen Komponisten Jan Václav Voíek (1791-1825) ein.

Von diesem Komponisten stehen drei Rhapsodien auf dem Programm in Gronau. Außerdem spielt sie die Konzert-Etüde Des-Dur, die Paganini-Etüde Nr. 2 in Es-Dur und die Konzertetüde „Gnomenreigen“ von Liszt sowie Mendelssohn-Bartholdys „Variations serieuses“. Weiter auf dem Programm stehen Bearbeitung von Bachs „Siciliano“ aus der 2. Flötensonate sowie von „Jesus bleibet meine Freude“, Chopins „Fantasie-Impromptu“, Brahms´ Wiegenlied und schließlich Chopins Scherzo Nr. 2 in b-Moll.

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