„Uganda Workcamp 2012“
Eine Erfahrung, die das Leben verändern kann

Gronau -

Die 25-jährige Bautechnikerin Katrin Reimann aus Gronau geht für ein Hilfsprojekt nach Uganda. Warum? „Für mich wird es eine Erfahrung, die möglicherweise meine ganze Lebenseinstellung verändert. Es geht ja auch darum, das Land, die Bedürfnisse der Menschen und die Christen kennenzulernen, die in ihrer schwierigen Situation jenseits unseres Wohlstands- und Sicherheitsdenkens an ihrem Glauben an Gott festhalten.“

Sonntag, 26.02.2012, 11:02 Uhr

Die Evangelische Freikirche am Olympiaweg entsendet eine Mitarbeiterin für einen Hilfseinsatz nach Uganda . Katrin Reimann aus Gronau , Mitglied der Freikirche, träumt schon lange davon, armen Menschen zu helfen. Mit dem „Uganda Workcamp 2012“ des Kinderhilfswerks „Global-Care“ wird dieser Traum nun Wirklichkeit. Die 25-jährige Bautechnikerin wird am 1. März mit einer Gruppe von 13 freiwilligen Helfern zu einer dreiwöchigen Reise nach Kampala aufbrechen. Von dort aus wird in einigen umliegenden Dörfern in Form von Schulunterricht, Betreuung von Aids-Kranken und Baueinsätzen Hilfe geleistet.

Um an dem Hilfseinsatz teilzunehmen, musste die Gronauerin die Reisekosten selbst tragen, ihren Urlaub opfern, bereit sein, sich den landesspezifischen Gepflogenheiten und Erwartungen anzupassen und täglich etwa sechs bis acht Stunden das Projekt mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen. „Für mich wird es eine Erfahrung, die möglicherweise meine ganze Lebenseinstellung verändert. Es geht ja auch darum, das Land, die Bedürfnisse der Menschen und die Christen kennenzulernen, die in ihrer schwierigen Situation jenseits unseres Wohlstands- und Sicherheitsdenkens an ihrem Glauben an Gott festhalten“, so die junge Frau.

Wer über den Einsatz auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf der Internetseite www.nichtegal.blogspot.com informieren, auf der vom Beginn der Reise an täglich mit Notizen und Bildern von den aktuellen Ereignissen berichtet wird.

Das mit dem DZI-Spendensiegel ausgezeichnete Kinderhilfswerk „Global-Care“ arbeitet seit 25 Jahren in Uganda. Durch den Aufbau von Schulen, Bohrungen von Trinkwasserbrunnen, Aids-Hilfe und Kinderpatenschaften ist so schon Zehntausenden Kindern und Familien geholfen worden. Katrin Reimann freut sich: „Das Tolle an so einem Workcamp ist, dass wir vor Ort Patenschaften gezielt vermitteln können. Dadurch kann ich den Paten zu Hause in Deutschland direkt von dem Kind und seinen Lebensumständen berichten und Bilder oder sogar ein Geschenk mitnehmen. Es ist einfach noch mal etwas persönlicher!“

Am morgigen Sonntag wird Katrin Reimann im Rahmen des Gottesdienstes der Ev. Freikirche von ihrem Vorhaben erzählen und mit einem Segensgebet zu ihrem Einsatz ausgesandt werden.

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