Partner bereiten Interkulturelle Woche vor
Teamarbeit für mehr Miteinander

Gronau -

Eine Stadtführung zum Thema „Lebenswege“, eine Podiumsdiskussion zu „Arbeitsmigration“ und „Freundschaftskronen“ – die Ideen sprudelten jetzt im Stadtteilzentrum „GroW“: Dort kamen Vertreter der Stadt, von Kindertageseinrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Volkshochschule und weiteren Organisationen zusammen, um gemeinsam ein Programm für die diesjährige Interkulturelle Woche auf die Beine zu stellen.

Mittwoch, 25.07.2012, 16:07 Uhr

Partner bereiten Interkulturelle Woche vor : Teamarbeit für mehr Miteinander
Vertreter zahlreicher Organisationen kamen jetzt im Stadtteilzentrum „GroW“ zusammen, um gemeinsam am Programm für die Interkulturelle Woche 2012 zu stricken. Foto: mfk

„Herzlich willkommen – wer immer Du bist“ lautet diesmal das Motto. Das aber habe häufig wenig mit der Realität vieler Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu tun, wissen die Organisatoren. „Dagegen gilt es, in der und für die Interkulturelle Woche Position zu beziehen und Konzepte zu entwickeln“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Ziel sollte sein, „nicht nebeneinander leben, sondern miteinander in einer Stadt leben.“

Zum dritten Mal wird die Interkulturelle Woche in der Dinkelstadt mit einer Vielzahl von Vereinen und Institutionen geplant. Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst Gronau und Sonja Jürgens , Leiterin des Stadtteilzentrums „GroW – Mein Gronauer Westen“, hatten zu dem Vorbereitungstreffen eingeladen.

Ganz besonders habe sich die facettenreiche Runde über die Unterstützung durch den neuen Beauftragten für Integration in der Stadt Gronau, Ahmet Sezer, gefreut, heißt es in der Mitteilung weiter. Er wird als „Verbindungsmann“ die Ideen und Impulse der Interkulturellen Woche in den Integrationsausschuss tragen.

Eine bunte Palette an Ideen zeigte sich schon beim ersten Treffen: So sollen zum Beispiel unter dem Motto „Hier wächst was“ viele „ Freundschaftskronen “ entstehen, die zeigen, dass sich in den Kitas die ersten Freundschaften zwischen einheimischen und ausländischen Kindern entwickeln.

Als „ExpertInnen in eigener Sache“ sollen Gronauer Jugendliche zwei Plakate zur Thematik Integration und der Situation jugendlicher Migranten erarbeitet. Wie sehen Jugendliche aus Gronau Integration? Welche Forderungen haben sie an die aufnehmende Gesellschaft? Welche Begriffe, Aussagen, Anregungen bewegen sie? All das sollen sie mit Franziska Lengers, Nadine Jaeger von der Jugendberufshilfe Gronau und der Designerin Olga Kudrjawzewa diskutieren und auf den Plakaten darstellen.

Unter dem Motto „Job-Vielfalt in Gronau und Epe“ sollen Jugendliche außerdem mit der Jugendberufshilfe und dem Jugendmigrationsdienst erste Kontakte zu Firmen knüpfen können. „Kinder dieser Welt“ lautet eine Veranstaltung der Kitas von DRK und Awo. Und nicht zuletzt werden Besucher Gelegenheit haben, erste Schritte in die Moschee oder in die Syrisch Orthodoxen Kirche in Gronau zu setzen.

Dabei ist das Programm der Interkulturellen Woche noch längst nicht fertig gestrickt. Bis Ende September, wenn sie auf dem Programm steht, ist noch reichlich Zeit. Weitere Mitstreiter und ihre Ideen sind den Organisatoren herzlich willkommen. Sie können sich wenden an Sonja Jürgen vom „GroW“ (' 01 63/8 43 91 03) und Franziska Lengers vom Jugendmigrationsdienst (' 0 25 62/9 64 56 97).

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