Ehrung für verstorbenen Sozialdemokraten beantragt
Gibt’s bald eine Bruno-Jäkel-Straße?

Gronau -

Zur Erinnerung an Ehrenbürgermeister Bruno Jäkel soll die Stadt eine repräsentative Straße oder einen Platz nach dem verstorbenen SPD-Politiker benennen.

Samstag, 01.12.2012, 09:12 Uhr

Ehrung für verstorbenen Sozialdemokraten beantragt : Gibt’s bald eine Bruno-Jäkel-Straße?
Bruno Jäkel †   Foto: Klaus Wiedau

Diesen Antrag hat jetzt der SPD-Ortsverein fünf Jahre nach dem Tod Jäkels auf den Weg gebracht. Nach dem Willen der SPD soll der Antrag in der kommenden Ratssitzung behandelt werden.

Bruno Jäkel, 1921 in Weeskendorf (Ostpreußen) geboren, kam 1946 als Heimatvertriebener nach Gronau . Bereits zwei Jahre später zog er als Direktkandidat in den Gronauer Stadtrat ein. In seiner 46-jährigen Ratszugehörigkeit war er zudem Mitglied in zahlreichen Gremien der Stadt Gronau, des Kreises Borken und auf Landesebene. Von 1956 bis 1979 und weiter von 1984 bis 1989 war er Bürgermeister der Stadt Gronau.

Wie kaum ein anderer hat er in den Nachkriegsjahrzehnten die Entwicklung der Stadt geprägt und sich in außergewöhnlichem Maße für die Belange der Bürger eingesetzt. Er war für deren Sorgen und Nöte ein nimmermüder Fürsprecher, was er häufig in politischen Entscheidungen zum Ausdruck brachte. Außerdem hatte er die bemerkenswerte Eigenschaft, während seines Wirkens immer als Mensch die Bodenhaftung und den Bezug zum einfachen Bürger beibehalten zu haben.

Neben seiner politischen Tätigkeit engagierte er sich auch für die Belange der Arbeiterwohlfahrt und der Gewerkschaft Textil-Bekleidung.

Außer dem Bundesverdienstkreuz und dem Landesverdienstorden erhielt er am 11. Januar 1995 die Ernennung zum Ehrenbürgermeister der Stadt Gronau für seine außergewöhnliche und imponierende Lebensleistung, ruft die SPD in Erinnerung.

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