Dr. Rebers fordert 3-D-Planung für Hüftimplantationen
Sicherheitsgewinn für Patienten

Gronau/Weimar -

Er gehört zu den Pionieren für den Bereich der computer gestützten Knie- und Hüftimplantation in Europa: Dr. Ulrich Rebers, Chefarzt der Orthopädischen Chirurgie und Traumatologie am St. Antonius-Hospital.

Samstag, 19.01.2013, 11:01 Uhr

11. Weimarer unfallchirurgisch-orthopädisches Symposium:
11. Weimarer unfallchirurgisch-orthopädisches Symposium: Foto: X. Lorenz

Er gehört zu den Pionieren für den Bereich der computer gestützten Knie- und Hüftimplantation in Europa : Dr. Ulrich Rebers , Chefarzt der Orthopädischen Chirurgie und Traumatologie am St. Antonius-Hospital. In Weimar stellte Rebers am Freitag erstmals die 3-D-Hüftplanung auf dem 11. Unfallchirurgisch-orthopädischen Symposium vor. Begleitet wurde Rebers von Henderikus Eleveld, Co-Autor und Assistenzarzt am St.-Antonius-Hospital.

Das Symposium beschäftigt sich dieses Jahr mit Arthrose und den medizinischen Fortschritten in der Endoprothetik (künstlicher Gelenkersatz) sowie mit dem damit verbundenen Einsatz modernster Operationsmethoden. Zum Thema „Gelenkersatz im lebenslangen Therapiekonzept Hüfte“ stellte Rebers seine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor und referierte zur Fragestellung: „Ist die Hüftendoprothetik heutzutage ohne 3-D-Hüftplanung überhaupt noch vertretbar?“

Die wesentlichen Erfolgsfaktoren bilden die exakte Wiederherstellung des ursprünglichen Hüftrotationszentrums sowie die richtige Auswahl des Implantates.

Durch Einführung einer CT-basierten 3-D-Hüftplanung konnten Rebers und Eleveld seit 2009 wichtige neue Erkenntnisse im Bereich der richtigen Implantatauswahl sowie der korrekten Implantatplatzierung gewinnen. Auf dieser Basis kommt Rebers zu dem Schluss, dass der Einbau künstlicher Hüftgelenke im Vorfeld 3D geplant werden sollte, da dieses Verfahren einen erheblichen Sicherheitsgewinn für den betroffenen Patienten bietet.

Durch die 3D-Planung gewinnt der orthopädische Chirurg bereits vor der Operation wichtige Erkenntnisse über die Anatomie der Patienten und deren Variationen. Die Anwendung der 3-D-Hüftplanung ist neu in Europa und wird bislang nur noch in Frankreich und der Schweiz durchgeführt. Am St.-Antonius-Hospital wird die 3-D-Hüftplanung seit 2009 von Dr. Rebers angewandt.

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