Interesse der Reggeborgh Groep
Flughafen Twente: Absichtserklärung unterzeichnet

Enschede -

Die von dem Unternehmer Dik Wessels geleitete Reggeborgh Groep aus Rijssen und Area Development Twente (ADT) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die letztendlich zur Nutzung des Flughafens Twente führen soll. Diese Erklärung enthält Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor ein Konzessionsvertrag erstellt werden kann.

Mittwoch, 13.02.2013, 08:02 Uhr

Hat der Airport Twente  doch noch Zukunft als Regionalflughafen?
Hat der Airport Twente  doch noch Zukunft als Regionalflughafen? Foto: Jürgen Peperhowe

So haben die Parteien vereinbart, dass die Reggeborgh Groep vor dem 1. März 2013 einen Operator für die Leitung des Flughafens präsentieren muss, der die vom Stadtrat und den Provinzialstaaten gestellten Bedingungen erfüllt. Anschließend entwirft die Reggeborgh Groep gemeinsam mit dem Operator die Pläne für die Entwicklung des Flughafens. Der Konzessionsvertrag muss allerspätestens 28. März abgeschlossen sein. Durch die Unterzeichnung der Absichtserklärung bringen ADT und Reggeborgh zum Ausdruck, dass sie ausreichendes Vertrauen in die jeweils andere Partei besitzen, teilte ADT am Dienstagabend mit.

Neben den Orientierungsgesprächen mit der Reggeborgh Groep hat ADT im Auftrag des Provinzialausschusses von Overijssel und des Magistrats der Stadt Enschede eine Untersuchung wegen der ausgebliebenen Angebote während der Angebotsphase der Ausschreibung durchgeführt. ADT fand heraus, dass die drei Parteien, die sich zuvor für die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren qualifiziert hatten, vor allem aus betriebswirtschaftlichen Gründen ausgestiegen waren. Das französisch-niederländische Konsortium Egis/ Imtech legte kein Angebot vor, weil Egis sein Hauptaugenmerk auf größere Projekte in Brasilien legte.

Das türkische Unternehmen Ictas erklärte seinen Rückzug vom Flughafen Twente mit dem begrenzten Umfang des Projektes. Größere Projekte an anderen Orten hätten Vorrang. Die Schiphol Group gab schließlich an, sie hätte nur wenig Vertrauen in das Geschäftskonzept. Außerdem stünde die Beteiligung am Flughafen Twente wegen der Weiterentwicklung des Lelystad Airport auf unsicheren Füßen.

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