Chefarzt Dr. Rebers referierte über 3-D-Hüftplanung
Erfahrungen aus Gronau in der Charité präsentiert

Gronau/Berlin -

Es ist der größte deutsche Kongress mit dem Schwerpunkt Endoprothetik (Gelenkersatz), den die Charité jedes Jahr in Berlin veranstaltet. Experten aus ganz Deutschland stellen ihre Ergebnisse und Forschungen vor. An die 600 Mediziner nahmen jetzt als Zuhörer an dem Berliner Kongress teil, um sich über neue Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes auszutauschen.

Samstag, 09.03.2013, 08:03 Uhr

Dr. Ulrich Rebers beim Kongress in Berlin.
Dr. Ulrich Rebers beim Kongress in Berlin. Foto: Conventus

Hauptthemen waren neue Operationstechniken, Infektionsmanagement sowie Behandlungsstrategien. Idee dieses hochkarätigen Kongresses ist es, mit unterschiedlichen Sichtweisen und Wahrnehmungen von Problemen fördernd auf eine konstruktive und fruchtbare Streitkultur zwischen den Medizinern hinzuwirken.

Der Ersatz zerstörter Gelenke durch Implantate ist ein bewährtes Verfahren, das sich jedoch ständig weiterentwickelt. Chefarzt Dr. Ulrich Rebers vom St.-Antonius-Hospital Gronau gehörte mit seinem Assistenzarzt und Co-Autor Henderikus Eleveld zu den Experten.

In der wissenschaftlichen Sektion „Optimierung von OP-Techniken in der Endoprothetik “ stellte Rebers als erfahrener Praktiker die Vorteile der 3-D-Hüftplanung gegenüber der bislang üblichen 2-D Hüftplanung vor. Rebers machte deutlich, dass die 3-D-Hüftplanung wesentlich überlegene Ergebnisse vorweisen könne als konventionell geplante Hüften, zumal man mit der neuen Technik dank präoperativer Simulation der Implantatpositionierung mögliche intraoperative Komplikationen bereits im Vorfeld identifizieren kann.

„Am St.-Antonius-Hospital wird bereits seit 2009 vor jeder Hüftoperation eine 3-D-Hüftplanung durchgeführt. Dadurch gewährleisten wir in Gronau eine patientenspezifische Implantatauswahl und können gleichzeitig die Sicherheit während und nach des Eingriffes für Patienten deutlich steigern,“ erklärte der Chefarzt. Gespannt folgten Zuhörer und Experten dem Vortrag und stellten anschließend interessiert Fragen zum System.

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