Heimatfreunde auf Tour
Straßburg – eine einzigartige Stadt

Gronau-Epe -

Eine fünftägige Reise in die Regionen Mittel- und Oberrhein unternahmen jetzt Mitglieder des Heimatvereins Epe. Paul Elsbernd und Peter Benger hatten diese gelungene Fahrt vorbereitet.

Samstag, 22.06.2013, 11:06 Uhr

Bingen hießt das erste Ziel. Hier stand der Besuch des Hildegardgartens sowie der St.-Rochus-Kapelle auf dem Binger Rochusberg an. Die rheinischen Kaiserdome Mainz, Worms und Speyer lagen an der Fahrtroute durch Pfalz und Elsass, ehe die Gruppe die ehemalige Reichsstadt Gengenbach im Kinzigtal/Schwarzwald erreichte.

Bereits am zweiten Tag stand der Besuch der Stadt Colmar auf dem Programm. Die historische Altstadt und das Museum „Unterlinden“ mit dem Isenheimer Altar (Weltkulturerbe) fanden bei den Besuchern aus Epe großes Interesse, bevor die Fahrt weiter in die Kaiserstuhlregion führte.

Freiburg war Ziel am dritten Tag. Stadtführung auf und Besuch des Freiburger Münsters standen hier auf dem Programm. Wer wollte, konnte den Kirchturm erklimmen und die Aussicht über den Schwarzwald und zu den Vogesen genießen.

Höhepunkt der Reise war eine Fahrt nach Straßburg , der „Hauptstadt Europas“. Die von der Unesco als Weltkulturerbe eingestufte Altstadt ist wirklich etwas ganz Besonderes, war sich die Gruppe einig. Eingebettet in die Arme der Ill zeigen sich hier mittelalterliche Straßen, Fachwerkhäuser, herrschaftliche Stadthäuser und das Liebfrauenmünster mit seinem einzigartigen majestätischen Glockenturm. Natürlich durfte eine Fahrt mit dem Schiff nicht fehlen und so sahen die Gäste die Stadt auch aus dieser interessanten Perspektive. Nachdenklich stimmte das Denkmal auf dem Platz der Republik: „Mutter Elsass mit ihren toten Söhnen“ wird es genannt. Der eine fiel im Ersten Weltkrieg für Frankreich, der andere für Deutschland. Erst im Tode reichen sie sich wieder einander die Hände.

Nachmittags öffnete das Europa-Parlament auf Einladung des münsterländischen Europaparlamentariers Dr. Markus Pieper seine Türen für die Münsterländer. Nach Besichtigung des Sitzungssaals und Vortrag einer Mitarbeiterin fand mit den Besuchern aus Epe ein intensives Gespräch statt.

„Euer Frieden – Euer Preis“ (Nobel-Preis für Europa) steht mit großen Lettern am Gebäude des Europa-Parlaments in allen Sprachen der Mitglieds-Länder.

Das Elsass ist eine Region wie aus dem Märchen, fanden die Besucher. Sie waren entzückt von den mit Geranien geschmückten Fachwerkhäusern, von den Storchennestern und von der so berühmten Weinstraße, die sich durch malerische Dörfer schlängelt.

Die Rückfahrt führte erneut durch die zauberhafte Pfalz nach Rüdesheim am Rhein. Mit dem Schiff ging es von dort aus bis nach St. Goarshausen, vorbei an der Loreley und den vielen Burgen, die alle zum Weltkulturerbe Mittelrheintal zählen.

Peter Benger und Paul Elsbernd verstanden es, sich auf die großen und kleinen Wünsche der Reiseteilnehmer einzustellen, die sich bereits jetzt schon auf die angekündigte fünftägige Reise im kommenden Jahr freuen.

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