Marion Woelk feiert Jubiläum
Unverzichtbare Teamassistentin

Gronau -

25 Jahre sind eine lange Zeit, in der sich vieles geändert hat und manches hektischer geworden ist in der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes (BIZ) an der Hörster Straße 5. „

Freitag, 05.07.2013, 13:07 Uhr

25 Jahre sind eine lange Zeit, in der sich vieles geändert hat und manches hektischer geworden ist in der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes (BIZ) an der Hörster Straße 5. „Als ich vor 25 Jahren im Sekretariat anfing, hörte ich von meinen Vorgängerinnen, dass sie schon zehn Jahre dort sind. Das war für mich schon eine lange Zeit“, schmunzelt Marion Woelk heute im Rückblick.

Im Kreis ihrer Kolleginnen bedankten sich Joachim Erdmann, Vorstand des Diakonischen Werkes, und Ingo Stein , Leiter des BIZ, umso herzlicher bei Woelk, die die erste Kontaktperson der Klienten ist. „Sie haben eine große Kontinuität bewiesen an einer unserer wichtigsten Schaltstellen. Auch wenn ich hier anrufe, klingt es immer nach Ruhe und Gelassenheit. Das drückt Sicherheit aus, was unsere Klienten brauchen“, lobte Erdmann die Jubilarin.

Woelk wurde 1953 in Gronau geboren, lernte Bürokauffrau im Möbelhaus Kuss, wo sie sieben Jahre lang bis zur Familienphase arbeitete. Als ihre beiden Kinder aus dem Gröbsten raus waren, las sie eine kleine Anzeige im Gemeindeblatt der evangelischen Gemeinde in Gronau. Nach der Anzeige wurde eine Bürokraft mit 18 Stunden pro Woche in der Beratungsstelle der Diakonie gesucht. Das war noch an der Gildehauser Straße . „Als ich angefangen habe, war unten die Suchtberatung, oben die psychologische Beratung mit jeweils eigenen Sekretariaten. Ich war oben in der psychologischen Beratung“, erinnert sich Woelk. 2003 wurden beide Sekretariate zusammengelegt. Woelk teilte sich den Dienst mit Ilse Witte, die vor sechseinhalb Jahren in den Ruhestand ging. Kirsten Dornbusch wurde Wittes Nachfolgerin.

Ende 2010 zog die Beratungsstelle um. „Damit kam die größte Veränderung. Zur psychologischen Beratung, Sozial-, Sucht- und Schwangerenberatung kam ganz neu die Schuldner- und Insolvenzberatung hinzu, außerdem die ambulante Erziehungshilfe und die Kindertagespflege. Manche Leute rufen hier an, sagen einen Satz und wir müssen dann herausfinden, wer für ihr Problem zuständig ist“, fasst Woelk den erweiterten Aufgabenbereich zusammen. Seit Jahren hat sie dafür nur 20 Stunden pro Woche zur Verfügung.

Nicht umsonst bezeichnete Ingo Stein Woelks Tätigkeit als „Teamassistentin“. Ihre „Erinnerungsfunktion“ für Namen und Vorgänge habe schon manchen Kollegen gerettet. „Wir sind für die Krise im Computerbereich gewappnet, solange wir Marion Woelk haben. Darauf wollen wir nicht verzichten“, lobte Stein die Jubilarin.

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