Änderungen beim CDA-Stadtverband
Kendzierski als Vorsitzender bestätigt

Gronau -

Der Vorstand des Stadtverbandes der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) hat sich neu formiert.

Mittwoch, 19.02.2014, 08:02 Uhr

Der Vorstand des Stadtverbandes der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) hat sich neu formiert: Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende Günter Kendzierski einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zu seinen drei Stellvertretern wurden gewählt: Doris Krause, Peter Schemitzek und Thomas Buß (CDA-Kreisvorsitzender). Weiter gehören dem geschäftsführenden Vorstand an: Burkhard John (Schriftführer), Sigrid Kendzierski (stellvertretende Schriftführerin), Ralf-Udo Blöding (Pressereferent) und Ludger Hönerlage (stellvertretender Pressereferent). Zu Beisitzern wurden gewählt: Hanni und Manfred Daberkow, Christian Post, Alexander Klekamp, Josef Niehoff, Markus Stehning, Silke Schemitzek, Florian Kendzierski und Mathias Willer.

Die anstehende Kommunal- und Europawahl am 25. Mai stand im Fokus der CDA-Versammlung. Kendzierski machte deutlich, dass CDA-Themen (Mindestlohn; Mütterrente; Rente nach 45 Arbeitsjahren) bei der Bundestagswahl für ein überragendes Wahlergebnis der Union gesorgt hätten und diese von der neuen Regierung in Berlin in Angriff genommen würden. Auch dass der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann als Staatssekretär ins Sozialministerium nach Berlin gewechselt ist, sei ein wichtiges Signal an die Arbeitnehmerschaft im Lande. Auch vor Ort zeige sich die Stärke der CDA: Allein vier Direktkandidaten für den Rat der Stadt Gronau kommen aus den Reihen der CDA.

Mit dem Landtagsabgeordneten und langjährigen CDA-Mitglied Bernhard Tenhumberg wurde über die Landespolitik diskutiert. Tenor: Die rot-grüne Landesregierung betreibe einen Raubzug durch die Kassen der Kommunen insbesondere im ländlichen Raum, um damit ihr eigenes Klientel in den verschuldeten Ruhrgebietsstädten zu versorgen.

Weiteres Thema war die Situation der Kindergärten vor Ort: Im Allgemeinen sei Gronau gut aufgestellt. Allerdings dürfe man nicht auf halbem Wege stehen bleiben. „Unsere Kindergärten sind keine Verwahranstalten mehr, sondern hoch qualifizierte Einrichtungen.“ Das gelte auch für das Personal und müsse sich in entsprechender Bezahlung niederschlagen. In diesem Zusammenhang wurde die besondere Situation der Tagesmütter angesprochen. Hier fordert die CDA einen Festbetrag pro Kind und Stunde für die Tagesmütter. Außerdem müsse es in Zukunft einen Vertretungspool geben, damit es nicht zu Betreuungsausfällen komme.

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