Fischereigemeinschaft Gronau nimmt an Kartierungsprojekt teil
Schutz vor der Krebspest

Gronau-Epe -

Krebse sind für die meisten Menschen verbunden mit ihrem Urlaub in südlichen Ländern. Nur wenige wissen jedoch, dass es Krebse auch in unserer Region gibt.

Montag, 07.04.2014, 13:04 Uhr

Das Edelkrebsprojekt NRW möchte zum Schutz und zur Förderung der beiden in Nordrhein-Westfalen heimischen Flusskrebsarten, Edelkrebs und Steinkrebs, beitragen. Derzeit breiten sich eingeschleppte amerikanische Flusskrebsarten aus, und damit auch die von ihnen übertragene Krebspest . Sie verläuft für heimische Flusskrebse immer tödlich und stellt die größte Bedrohung für die letzten frei lebenden heimischen Flusskrebse dar.

Man kann indes nur schützen, was man kennt. Daher ist es wichtig, noch vorhandene Edelkrebsbestände sowie Vorkommen von eingeschleppten Flusskrebsarten zu kartieren und zu erfassen. Daher sucht das Edelkrebsprojekt ständig ehrenamtliche Flusskrebskartierer, die Interesse am Artenschutz sowie gute Gewässerkenntnisse haben. Bei den Mitgliedern der Fischereigemeinschaft Gronau - die in Gronau Teile der Dinkel, des Goorbachs, des Hornerbachs, des Schwarzbachs und des Drilandsee bewirtschaften – wurde die Organisation fündig.

In einer dreistündigen Schulung erfuhren die Teilnehmer am Samstag von Dr. Anika Salzmann alles Wichtige über die Edelkrebse in NRW. Sie lernten die verschiedenen Flusskrebsarten kennen und erhielten Tipps zum Fang von Krebsen, um diese zu kartieren. Nun sind sie ausgebildete Kartierer und tragen dazu bei, dass Artenschutzmaßnahmen erfolgreich geplant werden können.

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