Hintergrund
Ölspeicherung in Salzkavernen

In 1000 bis 1400 Meter Tiefe erstreckt sich unter dem Eper Amtsvenn eine 200 bis 400 Meter dicke Salzschicht. Seit den 1970er Jahren wird hier durch die Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW) Salz abgebaut. Die dabei entstehenden Hohlräume (Kavernen) werden danach zur Lagerung von Gas und Öl genutzt.

Montag, 14.04.2014, 07:04 Uhr

Zur Salzgewinnung wird Wasser durch Bohrlöcher in die Salzschicht gespült. Die dabei entstehende Sole fließt durch Rohrleitungen in Richtung Niederrhein zu Chemie-Standorten. Jährlich fördert die SGW in Epe rund zwei Millionen Tonnen Salz in Form von Sole.

Die leeren Hohlräume ( Kavernen ) werden danach zur Lagerung von Gas und Öl genutzt. Das Eper Kavernenfeld ist mit mehr als 100 Kavernen das größte Europas. Die Gesamtkapazität reicht für die Lagerung von 3,5 Milliarden Kubikmeter Arbeitsgas. Im Zuge der Ölkrise wurde der SGW 1974 auch die Genehmigung für die Einlagerung von Rohöl und Rohölprodukten erteilt. Zur Zeit umfasst der von der SGW betriebene Ölspeicher drei Kavernen (mit 1,4 Millionen Kubikmeter Öl als nationale Reserve). Das Mineralöl gelangt über die Fernleitung

Wilhelmshaven - Wesseling der Nord-West Ölleitung GmbH (NWO) zunächst nach Ochtrup. Von hier führt eine elf Kilometerlange Stichleitung in das Kavernenfeld Epe. Über SGW-eigene Leitungen werden die Ölkavernen sowohl an die Pumpstation als auch an das Solenetz angebunden. Das SGW-eigene Öl-Feldleitungsnetz ist rund 1,6 Kilometer lang.

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