Euregio-Jedermannsturnier beim Minigolfclub Epe
Mit Schläger und Ball auf der Bahn

gronau-epe -

Oberkörper leicht nach vorn gebeugt, die Beine ein Stück auseinander, den Schläger fest in der Hand und den Blick abwechselnd auf den Ball und aufs Ziel gerichtet – so stand ich auf der Eper Minigolfanlage, wo am Samstag das Euregio-Jedermannsturnier für Publikumsspieler ausgerichtet wurde. Bei dem Turnier konnte jeder mitmachen, der nicht im Verein spielt. Der Minigolfclub Epe organisiert das Turnier alljährlich. Der Verein erhofft sich durch das offene Angebot neue Mitglieder.

Dienstag, 19.08.2014, 09:08 Uhr

Das Ziel stets im Blick: Leon Bräuer bereitet sich auf den nächsten Schlag vor. Das kleine Foto zeigt die Vereinsspieler Richard Mönning, André Appelmann und Markus Wehmeyer (v.l.).
Das Ziel stets im Blick: Leon Bräuer bereitet sich auf den nächsten Schlag vor. Das kleine Foto zeigt die Vereinsspieler Richard Mönning, André Appelmann und Markus Wehmeyer (v.l.). Foto: Laura Hoof

Mit meinem Bruder melde ich uns beim ersten Vorsitzenden, Holger Nitsche , an, der unsere Namen auf die Spielerliste setzt. Bei unserer Runde auf der Anlage werden wir wie jeder andere Gast von einem Vereinsspieler begleitet. Am Anfang jeder der 18 Bahnen gibt uns Vereinsmitglied Richard Mönning hilfreiche Tipps, mit denen wir versuchen, die Hindernisse zu meistern. Neben der richtigen Schlagstellung erfahren wir, dass konzentriertes Geradeausschlagen viel mehr bewirkt als Kraft. Mit diesem Ratschlag gehen wir weiter von Bahn zu Bahn, wobei uns auffällt, dass wir mit jedem weiteren Schlag besser werden. Schon nach der fünften Bahn brauchen wir nicht mehr so viele Versuche, die meisten Bahnen sind nach drei oder vier Schlägen durchgespielt. Einige Hindernissen jedoch sind vertrackt, der Ball nach sechs Schlägen noch nicht versenkt. Das bedeutet sieben Punkte – die schlechteste Wertung, die man erreichen kann.

„Die meisten Besucher haben große Probleme bei den Bahnen vier und 15. Bei denen ist der Ball genau durch die kleine Lücke zu schlagen, damit man weiterspielen kann. Hinzu kommt, dass bei beiden ein leichter Anstieg ist und bei Bahn 15 zudem noch genau der schmale Weg getroffen werden muss“, erklärt uns Richard Mönning. Nach dem letzen Schlag nennt er uns unsere Gesamtpunktzahl, die später den Ausschlag darüber gibt, wer von den 30 Teilnehmern in den Altersgruppen „Schüler (bis zwölf)“, „Jugendliche (13-17)“, „Damen“ und „Herren“ gewonnen hat. Je weniger Schläge man braucht, desto weniger Punkte werden notiert. Der mit den wenigsten Punkten gewinnt.

Wer am Samstag nach einer Runde mit seiner Punktanzahl unzufrieden ist, darf weiterspielen und so seine Chancen auf einen Gewinn erhöhen. Am Ende des Tages haben die Teilnehmer 61 Runden absolviert. Mein Bruder und ich sind jedoch nach einer Runde sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Mit 58 Punkten belege ich den ersten Platz in der Altersgruppe „Jugendliche“. Auf dem zweiten Platz folgt Sarah Joy Mönning mit 60 Schlägen, mein Bruder schafft es mit 68 Punkten auf den dritten Platz. Weitere Gewinner sind Sophie Dawn Mönning, die nach einem Stechen gegen Philipp van Weyck mit 67 Schlägen bei den Schülern siegt. Bei den Damen kommt es ebenfalls zu einem Stechen, bei dem Maria Mehner mit 48 Schlägen gegen Julia Jonas siegt. Währenddessen gewinnt bei den Herren Klaus Jonas, der mit 39 Schlägen zugleich die beste Tagespunktzahl erreicht.

Der älteste Teilnehmer war Dieter Mehner der mit seinen 82 Jahren für seine Runde 42 Schläge braucht und somit Vierter bei den „Herren“ wurde. Jüngste Teilnehmerin war die fünfjährige Sidney Sophie Wilke.

Zum Abschluss des Turniers erfolgt die Siegerehrung. Mit den gewonnenen Preisen in der Hand verlassen mein Bruder und ich die Anlage. Und freuen uns schon auf das nächste Turnier des Minigolfclubs  . . .

  Foto: Laura Hoof

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