Türkisch-Islamische Gemeinde
SPD unterstützt Moschee-Erweiterung

Gronau -

Weil die Zahl der Gemeinde-Mitglieder steigt möchte die Türkisch-Islamische Gemeinde in Gronau ihre Moschee erweitern. Unterstützung bekommt sie dabei jetzt von der SPD.

Freitag, 05.09.2014, 10:09 Uhr

Im Gebetsraum ist noch Platz. Eng wird es bei größeren Veranstaltungen vor allem in anderen Gemeinschaftsräumen wie der Küche. Im kleinen Bild: Der derzeitige Außenbereich, dessen Fläche teilweise für den Anbau genutzt werden soll.
Im Gebetsraum ist noch Platz. Eng wird es bei größeren Veranstaltungen vor allem in anderen Gemeinschaftsräumen wie der Küche. Im kleinen Bild: Der derzeitige Außenbereich, dessen Fläche teilweise für den Anbau genutzt werden soll. Foto: Lukas Wiedau

Die Türkisch-Islamische Gemeinde Gronau an der Burgstraße möchte an ihrer Moschee einen Anbau errichten und hat sich mit diesem Anliegen an die SPD Gronau gewandt. Die Gemeinde kämpft seit längerer Zeit mit Raumproblemen, weil die Anzahl der Mitglieder stark gestiegen ist. Der Verein hat zurzeit 220 Mitglieder – Tendenz steigend. Insbesondere fehlen Räume für die Jugendlichen, aber auch die vorhandene Küche und die Toilettenanlagen bedürfen aufgrund von regelmäßig stattfindenden größeren Veranstaltungen dringend einer Erweiterung, so die SPD in einer Mitteilung.

Der Anbau soll im von der Burgstraße abgewandten Gartenbereich entstehen. Zum einen liegen in diesem Bereich bereits die Anschlüsse für Küche und Toiletten, zum anderen wird die darüber hinaus freie Grundstücksfläche für vereinsinterne Veranstaltungen gebraucht und muss somit von Bebauung frei bleiben.

Die Türkisch-Islamische Gemeinde hat vor einiger Zeit einen Bauantrag gestellt, der aber zunächst abgelehnt wurde, da das Gebäude mit dem Anbau die festgesetzte Baugrenze überschreiten würde.

Für das Vorhaben ist somit eine Änderung des Bebauungsplanes nötig. Ein Ortstermin Mitte Mai mit einem Vertreter der SPD Gronau hat ergeben, dass durch den Anbau mit keinerlei Belästigungen bzw. Beeinträchtigungen der Nachbarschaft zu rechnen sei, da die Freiflächen zur Nachbarschaft ausreichend groß sind.

Die SPD hat daher den Antrag gestellt, den vorhandenen Bebauungsplan zu ändern, um die moderate Erweiterung der Moschee durchführen zu können und dem Verein seine kulturelle und religiöse Entwicklung an diesem Standort weiterhin zu ermöglichen.

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