Thommi Baakes entführte zur Queen
Flunkergeschichten und Wahrheiten zum Thema Tee

Gronau -

Thommi Baakes, Entertainer, Autor und Schauspieler, erzählte am Donnerstagabend in seinem Programm „Thommis Tea-Time“ im Studio der „Brücke“ Teeflunkergeschichten.

Samstag, 06.09.2014, 12:09 Uhr

Thommi Baakes unterhielt die Besucher im Studio der „Brücke“ mit seinen Geschichten zum Thema Tee.
Thommi Baakes unterhielt die Besucher im Studio der „Brücke“ mit seinen Geschichten zum Thema Tee. Foto: Sigrid Winkler-Borck

Für wahre Tee-Kenner mag ein Teebeutel vielleicht eine mittlere Katastrophe sein, nicht aber für die englische Queen. Nein, für sie, die sonst nur die feinsten und edelsten Sorten kredenzt bekommt, soll so ein Heißgetränk, von ihr selbst aus Teebeuteln zubereitet, mit glücklichen Jugenderinnerungen, Freiheit und Abenteuer verbunden sein.

Zweifellos eine schöne Geschichte zur Ehrenrettung des Teebeutels – aber ob sie stimmt? Nein, wohl nicht! Es ist eine von Thommi Baakes Teeflunkergeschichten , die der Entertainer, Autor und Schauspieler am Donnerstagabend in seinem Programm „Thommis Tea-Time“ im Studio der „Brücke“ erzählte.

Baake, der im 20er-Jahre-Kostüm mit Schiebermütze und Knickerbockern auftrat, hatte neben seinen Flunkergeschichten auch viel Wahres und Informatives über Tee zu berichten. Den vielen „Mischtrinkern“ im Publikum, die sowohl Tee als auch Kaffee mögen, sind ab jetzt wohl viele Feinheiten zum Tee geläufig. So gehört dazu, dass Oolong ein halbfermentierter Tee ist und dass nur das aus der Teepflanze (Camellia sinensis) zubereitete Heißgetränk im engeren Sinne Tee ist. Gemeinhin als Kräuter- und Früchtetee bezeichnete Getränke sind eigentlich nur Aufgüsse.

Eingebettet in seine Flunkergeschichten, mit denen er die „komplette Historie des Tees umschrieb“, kamen die Tatsachen zum Tee so beschwingt daher, dass sie einfach im Gedächtnis hängen bleiben.

Darüber hinaus las Thommi Baakes mehrfach aus seinem Teelexikon, das unter anderem fiktive Prominente nennt, wie den Autor Friedrich Dickenglanz und dessen tragische Komödie „Tee der alten Dame“.

Dem Entertainer gelang es von Anfang an, sein Publikum einzubeziehen. Gab es in einer seiner Flunkergeschichten ein Volk, das seinem „genialen“ Herrscher und „Erfinder des Tees“ Beifall spendet, sprang das Publikum bereitwillig und lautstark ein. Selbst das Finden einer Quizkandidatin wurde kein peinliches Rumgehampel, sondern eine charmant- witzige Aktion.

Damit bei diesem unterhaltsamen Abend in der „Brücke“ anlässlich der gemeinsamen Semestereröffnung von Familienbildungsstätte und Volkshochschule kein Tee-Freund und keine Tee-Freundin auf dem Trockenen sitzen musste, schenkte Sandra Kass vom hiesigen Teeladen sechs verschiedene Tees an das amüsierte Publikum aus.

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