Internationales Fest an den Wittekindshofer Werkstätten
Beeindruckendes Miteinander

Gronau -

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Gronauer Stadtwesten von kultureller Vielfalt geprägt ist – am Sonntag wurde er beim Stadtteilfest auf dem Gelände der Diakonischen Stiftung Wittekindshof erbracht: Mehr als 20 Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten feierten nicht nur gemeinsam, sondern demonstrierten – im selbstverständlichen Einbeziehen der Bewohner des Wittekindshofes – auch ein Stück gelebte Integration.

Montag, 08.09.2014, 10:09 Uhr

Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften gestalteten den Auftakt des Stadtteilfestes. Danach gab es ein buntes Programm, zu dem unter anderem ein Platzkonzert des Posaunenchorer Erlöserkirche gehlörte
Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften gestalteten den Auftakt des Stadtteilfestes. Danach gab es ein buntes Programm, zu dem unter anderem ein Platzkonzert des Posaunenchores Erlöserkirche gehörte Foto: Anke Marholdt/Klaus Wiedau

Eindrucksvoll schon der Auftakt, bei dem Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften auf der Grundlage der biblischen Geschichte von Noah zum geschwisterlichen Miteinander der Menschen auf der Welt und zum Frieden aufriefen.

Danach reihten sich auf dem weitläufigen Gelände am Schürblick die Programmpunkte wie Perlen auf einer Kette: Karnevals-Tänze und Kampfsport-Darbietung, Samba-Rhythmen und Drum-Circle (mit mehr als 200 Trommlern), Platzkonzert (Ev. Posaunenchor der Erlöserkirche) und Breakdance, Musical-Darbietung und Mitmachangebote für große und kleine Besucher.

Kulturelle Vielfalt war auch in Sachen Verpflegung angesagt: Bratwurst und Eintopf wurden in der Nachbarschaft von Döner und Kebab angeboten und eine große Halle der Wittekindshofer Werkstätten diente als Cafeteria mit einem riesigen Kuchenangebot. Hier war auch die Tombola mit vielen Preisen zu finden.

Wer wollte, konnte eine Produktionshalle (Holzverarbeitung) der Wittekindshofer Werkstätten in Aktion sehen. Höhepunkt waren zudem die Ausfahrten mit Motorrädern.

Unter einem großen Zeltdach verweilten Hunderte Besucher, während helfende Hände sich überall darum kümmerten, dass auch Menschen mit einem Handicap dieses Fest genießen konnten. Beeindruckend!

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